Bitcoin-Halving
Ein Bitcoin-Halving ist ein festgelegter Zeitpunkt, an dem Miner pro Block halb so viele neue Bitcoins erhalten. Dadurch kommen neue Bitcoins langsamer in Umlauf.
Was ist ein Bitcoin-Halving?
Miner sind Computer, die Transaktionen überprüfen und der Blockchain von Bitcoin neue Blöcke hinzufügen. Ein Block ist eine Sammlung überprüfter Transaktionen. Als Belohnung erhält der Miner, der einen Block hinzufügt, neue Bitcoins.
Bei einem Bitcoin-Halving wird diese Belohnung um 50 % gesenkt. Das geschieht nach jeweils 210.000 geschürften Blöcken, ungefähr alle vier Jahre. Die Regel ist im Bitcoin-Code festgelegt.
Das Halving soll die Ausgabe von Bitcoin verlangsamen. Insgesamt können höchstens 21 Millionen Bitcoins in Umlauf kommen.
Ein Beispiel für ein Bitcoin-Halving
Im April 2024 fand ein Bitcoin-Halving statt. Die Belohnung für das Schürfen eines Blocks sank damals von 6,25 auf 3,125 Bitcoin.
Ein Miner, der danach einen neuen Block hinzufügte, erhielt also halb so viele neue Bitcoins wie zuvor. Dadurch nimmt die Menge der neu ausgegebenen Bitcoins ab.
Warum ist ein Bitcoin-Halving für Krypto wichtig?
Das Halving wirkt sich direkt auf Miner aus, da ihre Belohnung sinkt. Viele Menschen verfolgen das Ereignis auch, weil danach weniger neue Bitcoins hinzukommen. Deshalb wird ein bevorstehendes oder bereits erfolgtes Halving häufig in Krypto-Nachrichten erwähnt.
Der Bitcoin-Preis ist in der Vergangenheit nach Halvings gestiegen. Das bedeutet nicht, dass ein Halving automatisch zu einem Preisanstieg führt. Auch die Nachfrage nach Bitcoin, Regulierung und die wirtschaftliche Lage können den Preis beeinflussen.
Nach dem Schürfen des letzten Bitcoins erhalten Miner keine neuen Bitcoins mehr als Belohnung. Dem Konzept zufolge erhalten sie dann nur noch die Transaktionsgebühren der Nutzer.