Take-Profit
Ein Take-Profit ist eine vorab festgelegte Order, mit der du deine Krypto-Assets verkaufst oder eine Position bei einem bestimmten Kurs schließt. So kannst du versuchen, Gewinne zu realisieren.
Was ist ein Take-Profit?
Du legst vorab fest, bei welchem Kurs du schließen möchtest und welchen Teil deiner Position du schließt. Bei Krypto, das du gekauft hast, liegt dieser Kurs meist über deinem Kaufkurs.
Ein Take-Profit kann als Marktorder oder Limitorder ausgeführt werden. Eine Marktorder versucht, sofort zu verkaufen, aber der tatsächliche Preis kann abweichen. Eine Limitorder verkauft nur zum gewählten Preis oder höher, wird möglicherweise aber nicht ausgeführt.
Bei einer Short-Position profitierst du dagegen von einem fallenden Kurs. Deshalb liegt das Take-Profit-Niveau dort meist unter dem Eröffnungskurs.
Ein Beispiel für einen Take-Profit
Jemand kauft eine Einheit einer Kryptowährung für 100 € und legt einen Take-Profit bei 120 € fest. Wird diese Einheit tatsächlich für 120 € verkauft, beträgt der Gewinn vor Handelskosten und möglichen Steuern 20 €.
Dieses Beispiel zeigt, dass die Order den Verkauf automatisch auslösen kann, sobald der gewählte Kurs erreicht ist.
Warum ist ein Take-Profit bei Krypto wichtig?
Kryptokurse können sich schnell bewegen, und der Kryptomarkt ist oft rund um die Uhr geöffnet. Mit einer vorab festgelegten Order kannst du Gewinne realisieren, ohne den Kurs ständig zu verfolgen.
Du findest den Begriff in Berichten über Handelsstrategien, Gewinnmitnahmen und das Schließen von Positionen. Wenn es heißt, dass Händler Gewinne mitnehmen, bedeutet das nicht automatisch, dass sie eine Take-Profit-Order verwendet haben.
Ein Take-Profit garantiert keinen Gewinn. Der Kurs erreicht möglicherweise nicht das festgelegte Niveau, und bei schnellen Kursbewegungen kann eine Marktorder zu einem ungünstigeren Kurs ausgeführt werden. Nach dem Schließen der Position kann der Kurs außerdem weiter steigen.