4,2 Milliarden Dollar fest in der Insolvenzmasse
Laut einem Urteil des US-Bundesrichters bleiben bei der insolventen Krypto-Verleiher Celsius etwa 4,2 Milliarden US-Dollar Kundeneinlagen übrig.

Nach einem Urteil des US-Bundesrichters bleiben bei der insolventen Krypto-Verleiher Celsius etwa 4,2 Milliarden US-Dollar Kundeneinlagen übrig. Nach dem Urteil gehören die „Earn“-Produkte von Celsius dem Unternehmen und nicht den Kunden selbst. Eine riesige Schlappe für betroffene Anleger.
Der führende Insolvenzrichter im Southern District of New York, Martin Glenn, sagte, dass die Bedingungen von Celsius klar machen, dass das Unternehmen Eigentümer der Krypto-Assets ist, die im Earn-Produkt hinterlegt wurden.
In dem Beschluss des Gerichts steht weitere Informationen: "Als die Kryptowährungs-Assets auf Earn-Konten eingezahlt wurden, gehörten sie Celsius; und die Kryptowährungs-Assets, die zum Zeitpunkt des Antrags auf Earn-Konten standen, gehörten zur Konkursmasse der Schuldner."
Gegen die Anschuldigung, Celsius habe seine Treuepflichten verletzt, sagte der Bundesrichter, dass die Nutzungsbedingungen der Plattform eindeutig seien.
Wie viel Anleger zurückbekommen, ist noch unklar. Laut Informationen von Stretto wurden bislang etwa 17.000 Forderungen von Gläubigern eingereicht, die Anspruch auf Rückzahlung von Celsius geltend machen. Am 13. Juli 2022 haben Celsius Network LLC und einige ihrer Tochtergesellschaften beim US-Insolvenzgericht für den Southern District von New York Insolvenz beantragt.