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Adam Back räumt Gerüchte über ein Ende des Bitcoin-Minings 2026 aus

Adam Back sagt, dass die Gerüchte über ein Ende des Bitcoin-Minings 2026 nicht stimmen. Laut ihm geht es um eine separate Coin und nicht um das Bitcoin-Netzwerk selbst.

Adam Back räumt Gerüchte über ein Ende des Bitcoin-Minings 2026 aus

Wichtigste Erkenntnisse

  • Adam Back räumte Gerüchte aus, dass Bitcoin-Mining im August 2026 stoppen würde.
  • Die Aufregung entstand durch BIP-110, eine temporäre Soft Fork, die nicht-finanzielle Daten auf der Bitcoin-Blockchain begrenzen will.
  • Back sagt, dass Luke Dashjr eine separate Coin mit anderen Miningregeln vorbereitet, während Bitcoin-Mining ganz normal weiterläuft.

Der CEO von Blockstream, Adam Back, hat die jüngsten Gerüchte ausgeräumt, dass das Bitcoin-Mining im August 2026 stoppen würde. Laut Back handelt es sich um ein Missverständnis rund um einen Vorschlag des Entwicklers Luke Dashjr, der eine neue Kryptowährung mit anderen Miningregeln vorbereitet, losgelöst vom Bitcoin-Netzwerk selbst.

Diskussion um BIP-110 und Miningregeln

Die Aufregung entstand durch Bitcoin Improvement Proposal 110 (BIP-110), eine temporäre Soft Fork, die die Menge an nicht-finanziellen Daten, etwa Bildern, begrenzen soll, die auf der Bitcoin-Blockchain gespeichert werden. Dieser Vorschlag, der im August 2026 ausläuft, wird nur von einer kleinen Gruppe von Minern und Node-Betreibern unterstützt. Weil Bitcoin-Mining auf spezialisierter Hardware basiert, die für eine bestimmte Methode zur Problemlösung entwickelt wurde, würde eine Änderung dieser Methode bestehende Maschinen wertlos machen. Dadurch entstand der Eindruck, dass Dashjr die Miningbranche ausschließen wolle.

Adam Back betont, dass diese Änderung nicht für das bestehende Bitcoin-Netzwerk gilt, sondern dass Dashjr eine separate Coin mit anderen Miningregeln starten will. Er vergleicht das mit Bitcoin Gold, einer Altcoin, die 2017 mit Mining auf Grafikkarten statt mit spezialisierter Hardware gestartet wurde. Auch wenn Bitcoin Gold damals viel Aufmerksamkeit bekam, konnte es bei Sicherheit und Netzwerk nicht mit Bitcoin selbst mithalten.

Auswirkungen auf Miner und Marktentwicklungen

Dashjr sagt, dass die Dominanz eines einzigen Herstellers, Bitmain, bei der Produktion von Mining-Hardware einer kleinen Gruppe zu viel Macht gibt. Gleichzeitig kämpft der Miningsektor in diesem Jahr mit sinkender Profitabilität. Im März ist die Mining Difficulty deutlich gefallen, weil einige Miner auf KI-bezogene Anwendungen umgestiegen sind. Auch der schwache Bitcoin-Preis setzt die Einnahmen der Miner unter Druck.

Ob tatsächlich Miner auf die neue Coin von Dashjr umsteigen, ist noch offen. Historisch sind ähnliche Bitcoin-Forks schnell wieder verschwunden, ohne ernsthafte Konkurrenz zu werden. Die kommenden Wochen bis zur Frist von BIP-110 werden zeigen, ob dieser Versuch mehr Erfolg hat. Bis dahin läuft der Bitcoin-Miningprozess wie gewohnt weiter.

Relevanz für europäische Krypto-Nutzer

Für europäische Krypto-Investoren und Nutzer ist wichtig zu verstehen, dass Bitcoin als Netzwerk und Mining-Aktivität von diesen Entwicklungen nicht betroffen sind. Die Diskussion um BIP-110 und die mögliche Fork spielt sich am Rand des Bitcoin-Ökosystems ab. Trotzdem kann sie den Blick auf die Fragmentierung innerhalb der Community und die Herausforderungen bei Netzwerkverwaltung und Dezentralisierung lenken, Themen, die auch in Europa immer mehr Aufmerksamkeit bekommen.


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