Entsteht in Äthiopien eine neue Oase für Bitcoin-Miner?
Äthiopien zieht chinesische Bitcoin-Miner mit günstigen Rahmenbedingungen und nachhaltiger Energie an.

Äthiopien zieht chinesische Bitcoin-Miner mit günstigen Rahmenbedingungen und nachhaltiger Energie an. Wird das Land eine neue Mining-Oase?
Wie Bloomberg berichtet, investieren Mining-Unternehmen zunehmend in die Infrastruktur Äthiopiens. Etwa 19 von 21 Minern stammen aus China.
Der Grund für den Zustrom ist die günstige Stromversorgung. Das kühle Klima ist ebenfalls ein Argument zugunsten Äthiopiens und gegenüber dem trockenen Klima von beispielsweise Texas. Laut Bloomberg ist das Kühlen der Mining-Ausrüstung dort deutlich teurer.
Eine Kilowattstunde kostet in Äthiopien nur drei Cent, fügt Bloomberg hinzu. Miner haben auch Zugriff auf nachhaltige Elektrizität: 92 Prozent werden durch Wasserkraft erzeugt.
"Äthiopien wird zu einem der beliebtesten Standorte für chinesische Mining-Unternehmen", sagt Nuo Xu, Gründer der Chinese Mining Association.
Bitcoin-Mining ist in China übrigens verboten. 2021 verbot die Regierung alle Aktivitäten, was zu einem kurzen Rückgang der Hashrate führte.