Apple-Macs: Eine Gefahr für Krypto-Nutzer?
Hacker können Sicherheitslücke in aktuellen Apple-Mac-Geräten ausnutzen, um Krypto von Nutzern zu stehlen.

Hacker sind in der Lage, Missbrauch zu betreiben von einer Sicherheitslücke in aktuellen Apple-Mac-Geräten, um Krypto von Nutzern zu stehlen. Das meldet Ars Technica. Laut dem Bericht haben Sicherheitsforscher eine Schwachstelle in Apples M1-, M2- und neuen M3-Chips entdeckt, die das Unternehmen in seinen Macs installiert.
Kryptografische Schlüssel sollen aus diesen Chips in einem sogenannten "Go-Fetch-Angriff" extrahiert werden können. Auch Crypto-Wallets könnten betroffen sein. Apple-Geräte mit Intel-Chips würden jedoch kein Risiko tragen.
Zwischenzeitlich gibt es nur wenige Optionen für Nutzer, sich zu schützen. Im Zweifelsfall sollten Wallets, die nicht mit zusätzlicher Hardware (Ledger, Trezor) gesichert sind, entfernt werden.
Laut den Forschern ist der Angriff jedoch "unpraktisch" und vermutlich nur auf sehr vermögende Krypto-Besitzer abzielt. Dennoch stellt die Schwachstelle ein Risiko für Anwendungen wie MetaMask, iCloud-Backups und E-Mail dar.
Apple ist laut Berichten bereits über die Schwachstelle informiert worden. Das Unternehmen hat eine vorübergehende Lösung für Entwickler veröffentlicht. Trotzdem ist ein MacOS-Patch nötig, um erfolgreiche Angriffe vollständig auszuschließen.
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