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Zieht die WM in Katar Cyberkriminelle an?

Der Netzwerksicherheitsdienst Kaspersky hat Betrugsfälle im Zusammenhang mit der Fußball-WM in Katar melden müssen.

Zieht die WM in Katar Cyberkriminelle an?

Der Netzwerksicherheitsdienst Kaspersky hat Betrugsfälle im Zusammenhang mit der Fußball-WM in Katar melden müssen. Die Daten von Kryptowallets sind dabei das Ziel von Kriminellen.

Phishing-Seiten aktiv

Das Sicherheitsunternehmen Kaspersky hat auf Grundlage eines Untersuchung eine Liste von verschiedenen Betrugsversuchen im Internet veröffentlicht, die mit der WM 2022 zusammenhängen. Das Unternehmen sagt, Kriminelle versuchten, die personenbezogenen Daten ihrer potenziellen Opfer mithilfe von Phishing-Seiten zu erlangen. Neben gefälschten Stadiontickets wurde unter anderem versucht, gefälschte Flüge und Hotels zu verkaufen.

Auch Crypto und NFTs

Auch der Kryptosektor bleibt nicht verschont. So bieten die Kriminellen beispielsweise Wetten auf Fußballspiele an und locken mit Preisen wie Krypto-Coins oder wertvollen NFT's. "Das Einzige, was der Nutzer tun muss, ist die Zugangsdaten der Crypto-Wallet einzugeben, damit der Preis direkt überwiesen wird. In solchen Szenarien erhalten Betrüger Zugriff auf alle Ersparnisse und zugehörige Wallet-Daten", so der Bericht.

Pump and Dump

Eine weitere Betrugsmasche ist laut Kaspersky die Entwicklung von "echten" Coins. Nutzer werden dann dazu verleitet, darin zu investieren, während die Betrüger ihren Opfern ein starkes Wachstum versprechen. "In Wirklichkeit sind diese fast nie erfolgreich und die Nutzer geben Geld für etwas aus, das sich nie entwickeln wird." Eine typische Pump-and-Dump-Situation, tatsächlich.

Kaspersky-Sicherheitsexpertin Olga Svistunova bestätigt zudem, dass große Sportereignisse immer die Aufmerksamkeit von Cyberkriminellen auf sich ziehen. Sie bestätigt eine wachsende Anzahl von NFT-Betrugsfällen bei diesem WM.


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