BaFin verweigert Binance-Lizenz in Deutschland
Vor fast einem Jahr beantragt – jetzt abgelehnt: BaFin erteilt Binance keine Lizenz.

Vor fast einem Jahr beantragt – jetzt abgelehnt: BaFin erteilt Binance keine Lizenz. Die größte Kryptobörse der Welt verliert damit ihren Einfluss in Deutschland.
Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (besser bekannt als die BaFin) hat Binance eine Krypto-Verwahrlizenz gemäß dem deutschen Bankengesetz (KWG) verweigert. Das wurde von Finance Forward gemeldet.
Binance verliert damit deutlich an Einfluss in der europäischen Region und scheint den Kampf gegen die europäischen Aufsichtsbehörden zu verlieren. Vor Kurzem musste die weltgrößte Kryptobörse sich aus dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Belgien und Österreich zurückziehen. Gleichzeitig untersuchen Behörden in Frankreich das Unternehmen wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Ein Sprecher von Binance betonte kürzlich, dass die aufsichtsrechtlichen Maßnahmen teilweise freiwillige Anstrengungen des Unternehmens waren. Man bereite sich lediglich auf die kommende MiCA-Regelung mit "einigen Konsolidierungen" vor, sagten sie. Binance sagt auch in einem weiteren Statement, dass sein aktueller EURO-Bankpartner Paysafe Payment Solutions Limited die Unterstützung zum 25. September einstellt.
Laut dem Bericht bittet die Kryptobörse ihre Kunden, Bankdaten zu aktualisieren. Möglicherweise werden auch neue Bedingungen nötig, um SEPA-Dienste weiter nutzen zu können, so Binance.