Binance lässt Voyager-Deal über 1,3 Milliarden Dollar platzen
Bei einer Übernahme von Binance.US hätten Voyager-Kunden schneller entschädigt werden können.

Mit einer Übernahme von Binance.US hätten Voyager-Kunden schneller entschädigt werden können. Jetzt zieht das Unternehmen sich zurück und verweist dabei auf die US-Kryptoregulierung.
Die US-Tochter Binance.US wird die Vermögenswerte des insolventen Krypto-Verleihers Voyager nicht kaufen. Auf X erklärte das Unternehmen, dass es sich aus dem Deal über 1,3 Milliarden Dollar zurückzieht. Binance.US nennt das 'feindliche und unsichere Regelumfeld' in den Vereinigten Staaten als Grund. Die USA haben ein 'unvorhersehbares Umfeld' für Krypto-Unternehmen geschaffen.
In Juli 2022 stellte der Krypto-Verleiher Voyager Insolvenzantrag. Seitdem warten die betroffenen Kunden noch auf eine Entschädigung. Da die Übernahme gescheitert ist, sinkt die Hoffnung auf eine schnelle Lösung.
Grünes Licht
Das Committee of Voyager Creditors (UCC) Beitrag auf X ansehen ist 'äußerst enttäuscht' von der Nachricht und 'untersucht mögliche Ansprüche gegen Binance.US'. Dadurch erhielt die Übernahme noch letzte Woche grünes Licht von der US-Regierung. Die UCC vertritt Gläubiger und ist mitverantwortlich für die Restrukturierung des Unternehmens.