Binance.US gewinnt Rechtsstreit in Florida
Erfolg für Binance in den USA. Ein Berufungsgericht in Florida entscheidet, dass die Sperrung nach dem Schuldbekenntnis von CZ nicht rechtsgültig war.

Erfolg für Binance in den USA. Ein Verfassungsgericht entschied dies am 22. Mai. Eine staatliche Rechtsinstanz entschied jedoch am 22. Mai.
Die Aussetzung der Lizenz in Florida war eine Reaktion auf das Schuldbekenntnis von Changpeng Zhao, dem CEO von Binance, wegen Verstoßes gegen das US-Geldwäschegesetz. Es war eine einstimmige Entscheidung des Berufungsgerichts. Die Entscheidung beruhte darauf, dass die Financial Supervisory Authority die damalige Blockierung von Binance.US nicht ausreichend gerechtfertigt hatte.
„Die Verwendung von ‘kann’ im Gesetz [vom Aufsichtsorgan angeführt] impliziert Diskretion statt Verpflichtung. Für die Aussetzung der Lizenz wird eine zusätzliche Rechtfertigung benötigt, die über einen bloßen Verweis auf das Gesetz hinausgeht“, so das Gericht.
Binance legte am 25. März eine nicht-öffentliche Berufung gegen die ursprüngliche Entscheidung ein. Binance.US erklärte jedoch nur auf ihrer Website, dass das Onboarding neuer Nutzer im Staat vorübergehend pausiert ist. Die übrigen US-Bundesstaaten, in denen Binance.US-Aktivitäten ausgesetzt sind bzw. eine Verlängerung der Lizenz verweigert wurde, sind Alaska, Maine, North Carolina und Oregon.