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Bitcoin-Hashrate: Neuer Rekord bei 1,1 ZH/s

Die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks hat Anfang September einen historischen Höchststand erreicht.

Bitcoin-Hashrate: Neuer Rekord bei 1,1 ZH/s

Die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks hat Anfang September einen historischen Höchststand erreicht. Erstmals überschritten die mittlere Hashrate die Grenze von 1,1 ZH/s, während auch der 7-Tage-Durchschnitt über die symbolische 1 ZH/s hinausging.

Von 1 EH/s zu 1 ZH/s in zehn Jahren

Im Jahr 2016 erreichte Bitcoin erstmals 1 Exahash pro Sekunde. Jetzt, weniger als zehn Jahre später, ist die Kapazität um das Tausendfache gestiegen. Trotz Rückschlägen, wie dem chinesischen Minerverbot von 2021, hat sich die Branche erholt und verlagert sich nach Nord- und Südamerika sowie Zentralasien.

Druck auf Miner

Mit der Rekord-Hashrate folgt bald eine Schwierigkeitsanpassung von über 7%, eine der größten dieses Jahres. Für Miner bedeutet das steigende Kosten, sinkende Margen und mehr Druck, günstigere Energiequellen oder moderne Hardware zu nutzen. Seit der Bitcoin-Halbierung im April sind die Belohnungen pro Block bereits halbiert, wodurch die Rentabilität weiter unter Druck steht.

Strategische Verschiebung

Große Mining-Unternehmen suchen nach neuen Einnahmequellen, unter anderem über Hochleistungsrechnen für KI-Anwendungen. Gleichzeitig wächst die Debatte über Energieverbrauch und Nachhaltigkeit: Schätzungen über den Anteil erneuerbarer Energien variieren von 40 bis fast 60 Prozent.

Impact für Anleger

Für Anleger hat die Entwicklung zwei Seiten:

  • Bullish auf lange Sicht: mehr Sicherheit und institutionelle Anziehungskraft für Bitcoin.
  • Kurzfristiger Druck: Miner könnten gezwungen sein, ihre Reserven zu verkaufen, was den Kurs zeitweise belasten kann.

Die Marke von 1 ZH/s symbolisiert ein stärkeres und professionelleres Netzwerk, erhöht aber gleichzeitig die Anforderungen an Miner in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt.


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