Bitcoin-Miner zieht den Stecker
Bitcoin-Miner Iris Energy hat den Stecker von einem großen Teil seiner Mining-Hardware gezogen.

Bitcoin-Miner Iris Energy hat den Stecker von einem großen Teil seiner Mining-Hardware gezogen. Das geht aus einem Bericht bei der US-Börsenaufsicht SEC hervor. Der Grund war eine Rückzahlung von rund 107,8 Millionen Dollar an Krediten, die durch die ASIC-Geräte besichert waren. Anfang November erklärte Iris Energy, finanzielle Probleme zu haben durch steigende Strompreise und den fallenden Bitcoinpreis.
Nach dem Stilllegen von Maschinen mit einer Hashrate von etwa 3,6 EH/s beträgt die Rechenkapazität des Unternehmens nun etwa 2,4 EH/s. Da die aktuelle Hashrate laut BitInfoCharts fast 240 EH/s beträgt, dürfte der Verlust der ASIC-Geräte kaum merkbar sein. Die Aktien des Mining-Unternehmens sind inzwischen innerhalb eines Jahres um mehr als 90 Prozent gefallen.