Bitcoin-Miner investieren mehr als eine Milliarde Dollar
Der Wettbewerb unter Bitcoin-Miner wird immer heftiger.

Der Wettbewerb unter Bitcoin-Minern wird immer heftiger. Mining-Unternehmen investieren große Summen Geld in bessere Computer. Was treibt sie an?
Nach einer Periode der Stille während des Cryptowinters sind die Bitcoin-Mining-Unternehmen endlich wieder auf dem Markt. Wegen der bevorstehenden Halbierung im April ist der interne Wettbewerb härter denn je, wie Bloomberg meldet.
Die führenden Mining-Unternehmen haben deshalb seit Februar 2023 Technologien im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar bestellt. CleanSpark Inc. und Riot Platforms haben jeweils mehr als 400 Millionen Dollar ausgegeben, so die Daten von TheMinerMag.
Miner verwenden spezielle Rechner mit einem vergleichsweise hohen Energiebedarf, um Transaktionen in der Blockchain zu validieren und erhalten dafür Belohnungen in Bitcoin – die sogenannte Blocksubvention.
Deshalb sind sie ständig auf der Suche nach billiger Energie in verschiedenen Teilen der Welt. Ihr heftig umkämpfter Wettbewerb zeigt sich auch in der Mining-Difficulty, ein Maß für die Rechenleistung bei Bitcoin mining, die derzeit höher ist als je zuvor.
"Mit der Halbierung Mitte April werden die Einnahmen der Miner deutlich sinken, wodurch einige von ihnen mit negativen Margen konfrontiert sein werden," sagt Ethan Vera, COO bei Luxor Technology, einem Mining-Dienstleister.
Der Proof-of-Work-Konsensus-Mechanismus hat viele Kritiker wegen der hohen Energieanforderungen, aber auch begeisterte Befürworter. In einem Interview mit dem deutschen BTC-ECHO legte EU-Kommissar Dr. Joachim Schwerin aus, warum der PoW-Ansatz die maximal erreichbare Dezentralisierung in der Kryptobranche darstellt.