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Bitsurance-Gründer schützt Bitcoin-Besitzer vor physischen Risiken

Bitsurance will selbstverwahrte Bitcoin vor Diebstahl, Brand und Überschwemmungen schützen. Die Police deckt bis zu 500.000 € ab und reagiert auf wachsende physische Risiken.

Bitsurance-Gründer schützt Bitcoin-Besitzer vor physischen Risiken

Wichtigste Erkenntnisse

  • Chris Seedor, Mitgründer und CEO von Bitsurance, bietet Versicherungen für selbstverwahrte Bitcoin auf Hardware Wallets an.
  • Die Policen decken physische Risiken wie Diebstahl, Brand, Überschwemmungen und $5 wrench attacks bis zu 500.000 € ab.
  • Schäden werden in Fiatgeld ersetzt; Seedor nennt jüngste Gewaltvorfälle in Frankreich als Grund für diesen Schutz.

Chris Seedor, bekannt für seine Investition von 1.500 bitcoin in eine Grafikkarte im Jahr 2011, setzt sich heute dafür ein, Bitcoin-Besitzer vor physischen Risiken wie Diebstahl, Brand und Überschwemmungen zu schützen. Als Mitgründer und CEO von Bitsurance bietet er Versicherungen an, die speziell auf die Sicherheit von selbstverwahrtem Bitcoin auf Hardware Wallets ausgerichtet sind.

Von Hardware zur Versicherung

Seedor, der ursprünglich als Maschinenbauingenieur arbeitet, bekam die Bitcoin damals von einem Freund geschenkt und sah zunächst kaum einen Nutzen darin. Inzwischen ist er ein überzeugter Bitcoin-Fan und hat die Seedor Wallet entwickelt, ein Backup aus Edelstahl für Seed Phrases, das er als „die primitivste Form beschreibt, um das fortschrittlichste Geld zu speichern“. Aus dieser Innovation ist ein Unternehmen entstanden, das sich auf die sichere Aufbewahrung kryptografischer Schlüssel konzentriert.

Versicherung gegen physische Bedrohungen

Mit Bitsurance konzentriert sich Seedor jetzt darauf, Bitcoin gegen physische Schäden und Angriffe zu versichern, darunter Brand, Überschwemmungen und der berüchtigte „$5 (€4) wrench attack“, bei dem Kriminelle Besitzer bedrohen, um an ihre Krypto zu kommen. Die Versicherungspolicen werden von Liberty Specialty Markets, einem Teil der Liberty Mutual Group, gezeichnet und bieten Schutz bis zu 500.000 €. Im Schadensfall wird in Fiatgeld entschädigt.

Seedor verweist auf jüngste Vorfälle in Frankreich, bei denen Krypto-Besitzer Opfer von Gewalt und sogar Entführungsversuchen wurden, etwa bei der Frau von Sebastien Borget, Mitgründer von The Sandbox. Das unterstreicht aus seiner Sicht die Notwendigkeit solcher Versicherungen.

Relevanz für europäische Krypto-Nutzer

Der Aufstieg spezialisierter Versicherungen wie Bitsurance kann für europäische Bitcoin-Besitzer eine wichtige zusätzliche Schutzebene bieten. Mit dem steigenden Wert von Krypto und den zunehmenden physischen Risiken kann die Versicherung von Hardware Wallets zu einer immer relevanteren Option werden, um Verluste durch Diebstahl oder Unglücke zu begrenzen. Das passt zum breiteren Trend des wachsenden Interesses an Krypto-Versicherungen weltweit, deren Markt sich in den kommenden Jahren voraussichtlich deutlich ausweiten dürfte.


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