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BlackRock kauft in drei Tagen Bitcoin im Wert von 1 Milliarde Dollar

Über seinen Spot-Bitcoin-ETF IBIT baut BlackRock seine Position schnell aus, während der US-Markt für regulierte Krypto-Produkte weiter reift.

BlackRock kauft in drei Tagen Bitcoin im Wert von 1 Milliarde Dollar

Wichtigste Erkenntnisse

  • BlackRock hat über seinen iShares Bitcoin Trust (IBIT) in drei Handelstagen Bitcoin im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar gekauft.
  • Der Fonds verwaltete damals gut 385.000 BTC, was rund 1,76 Prozent des gesamten Bitcoin-Bestands entspricht.
  • Die Zuflüsse über Spot-Bitcoin-ETFs zeigen, dass die institutionelle Nachfrage nach regulierter Bitcoin-Exponierung weiter zunimmt.

BlackRock hat innerhalb von drei Handelstagen über seinen iShares Bitcoin Trust (IBIT) Bitcoin im Gegenwert von mehr als 1 Milliarde Dollar (0,9 Milliarden Euro) zugekauft. Damit kam der weltweit größte Vermögensverwalter zu diesem Zeitpunkt auf ein verwaltetes Volumen von gut 385.000 BTC. Das entspricht rund 1,76 Prozent des gesamten Bitcoin-Bestands und einem Marktwert von etwa 26,55 Milliarden Dollar (23,1 Milliarden Euro).

IBIT wächst weiter schnell

Der Zukauf unterstreicht, wie stark die Nachfrage institutioneller Anleger nach Bitcoin über regulierte Produkte inzwischen geworden ist. IBIT ist auf direkte Bitcoin-Exponierung ausgelegt und erwirbt bei neuen Zuflüssen physische Bitcoin, um die ETF-Anteile zu hinterlegen. Seit dem Start Anfang 2024 hat der Fonds bereits Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen eingesammelt. Im März 2026 war er mit mehr als 50 Milliarden Dollar (43,4 Milliarden Euro) an verwaltetem Vermögen zum größten Spot-Bitcoin-ETF aufgestiegen.

Die Entwicklung fügt sich in einen breiteren Trend ein, der seit der Genehmigung US-amerikanischer Spot-Bitcoin-ETFs im Januar 2024 zu beobachten ist. Für Institutionen entstand damit ein regulierter Zugang zu Bitcoin, ohne die Coins selbst direkt verwahren zu müssen. Laut Marktdaten haben große Anbieter wie BlackRock und Fidelity seitdem zusammen mehr als 100 Milliarden Dollar (86,8 Milliarden Euro) an Vermögen in Bitcoin-ETFs eingesammelt. Die jüngsten Zuflüsse passen auch zu dem Bild, dass IBIT nach früheren schwächeren Phasen wieder schnell Kapital anzieht.

Was das über den Markt sagt

Für den Kryptomarkt ist vor allem relevant, dass solche Zuflüsse den frei verfügbaren Bitcoin-Bestand verknappen können. Wenn große Marktteilnehmer über ETFs weiter kaufen, gelangt ein Teil der Coins langsamer zurück in den Umlauf. Dadurch gewinnen Spot-ETFs nicht nur als Anlageprodukt an Bedeutung, sondern auch als wichtiger Zugangskanal für institutionelles Kapital.

Gleichzeitig verlaufen die Zuflüsse nicht geradlinig. Starke Nachfragephasen können sich je nach makroökonomischem Umfeld und der Rotation zwischen Anlageklassen mit Abflüssen abwechseln. Der jüngste Kauf von BlackRock ist deshalb vor allem als Hinweis darauf zu lesen, dass die institutionelle Adoption von Bitcoin über ETFs weiter voranschreitet, nicht als Garantie für dauerhaft steigende Zuflüsse.

Bedeutung für europäische Leser

Für europäische Krypto-Anleger ist das relevant, weil der US-ETF-Markt zunehmend prägt, wie große Vermögensverwalter Bitcoin einordnen. Die Kombination aus reguliertem Zugang, hohen Zuflüssen und einem wachsenden Produktangebot dürfte auch Einfluss darauf haben, wie europäische Anbieter ihr eigenes Krypto-Angebot und ihre Vertriebswege ausrichten. Für Plattformen wie Finst zeigt das vor allem, wie wichtig transparenter und regulierter Zugang zu Krypto in einem immer stärker institutionell geprägten Markt geworden ist.


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