Cartier-Erbe wäscht Geld über USDT
Cartier-Erbe Maximilien de Hoop Cartier wurde in Miami festgenommen – unter anderem wegen Geldwäsche über USDT.

Cartier-Erbe Maximilien de Hoop Cartier ist in Miami festgenommen worden - unter anderem wegen Geldwäsche über USDT. Laut einer Pressemitteilung des US-Ministeriums für Justiz ist Maximilien de Hoop Cartier zusammen mit fünf Kolumbianern festgenommen worden.
Der Grund: Die Verdächtigen sollen Teil einer Geldwäsche-Gruppe gewesen sein und versucht haben, mehr als 100 Kilogramm Kokain in die USA zu schmuggeln. Cartier und seine Mitangestellten sollen das Geld über die Stablecoin Tether (USDT) gewaschen haben – 14,5 Millionen US-Dollar wurden vor ihrer Festnahme in USDT umgewandelt.
In dem offiziellen Dokument, das am 2. Mai vom Justizministerium veröffentlicht wurde, heißt es, dass es insgesamt um „hunderte Millionen US-Dollar“ geht. Die Festnahmen waren jedoch bereits am 22. Februar erfolgt. Während der direkte Nachfahre des Gründers des Luxusunternehmens Louis-François Cartier auf seinen Prozess in Miami wartet, werden seine Mitangeklagten in Gefängnissen in Kolumbien festgehalten. Es ist noch unklar, wann der Prozess stattfinden wird.
Wegen seiner kriminellen Aktivitäten soll Cartier mehrere Postfachfirmen verwaltet haben und gegenüber den Behörden behauptet haben, dass seine Unternehmen Software- und Technologieunternehmen seien. Anschließend soll er das Geld über diese Firmen gewaschen haben – neben USDT auch über US-Dollar, den mexikanischen Peso und andere Währungen.
Aufgrund der häufigen Nutzung durch Kriminelle steht Tether immer wieder in der Kritik. Während einige Börsen die Stablecoin wegen dieser Anschuldigungen vielleicht ganz aus ihrem Angebot entfernen möchten, lässt Tether sich nicht beeindrucken: Letzte Woche veröffentlichte das Unternehmen seine Quartalszahlen für Q1/2024 - das Ergebnis: Rekordgewinne.