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Celsius wird zum Bitcoin-Miner

Bitcoin-Mining statt Crypto-Ausleihen: Das ist der neue Plan des insolventen Unternehmens Celsius.

Celsius wird zum Bitcoin-Miner

Bitcoin Mining statt Crypto-Ausleihen: Das ist der neue Plan des insolventen Unternehmens Celsius. Wie die Veränderung in der Branche genau funktionieren wird.

Der insolvente Crypto-Verleih Celsius richtet sich von der Ausleihbranche auf Bitcoin-Mining um. Das geht aus entsprechenden Gerichtsakten hervor.

Der Insolvenzrichter in Manhattan, New York, hat die Umwandlung genehmigt.

Zuvor gab es Einwände des Office of the United States Trustee, einer Behörde des US-Justizministeriums. Diese behauptete, dass die Umwandlung erheblich von den verhandelten Bedingungen des Insolvenzverfahrens abweiche. Das Gericht wies diese Einwände jedoch zurück.

Der Plan sieht nun Folgendes vor: Zunächst wird Celsius seine Geschäftstätigkeiten vollständig einstellen. Danach wird ein neues börsennotiertes Unternehmen gegründet, das sich "ausschließlich auf das Mining" konzentrieren wird.

Die geschädigten Investoren erhalten Anteile an dem neuen Unternehmen als Teil der Entschädigung, so heißt es.

Es ist noch unklar, was dieser Schritt für die tatsächlichen Rückzahlungspläne von Celsius bedeutet. Im Juli dieses Jahres wurde angekündigt, dass Investoren einen Teil der Entschädigung in Kryptowährungen erhalten würden.

2022 verursachte der Zusammenbruch des Terra-Ökosystems eine Kettenreaktion, die auch Celsius traf. Im Juli desselben Jahres beantragte das Unternehmen von ehemaligem CEO Alex Mashinsky Insolvenz.

Unterdessen wird der 58-Jährige wegen Betrugs und Marktmanipulation angeklagt. Er ist derzeit auf freiem Fuß dank einer Kaution von 40 Millionen Dollar.

Seit Mai 2023 gehört der ehemalige Ausleihdienst Celsius zum Konglomerat "Fahrenheit", das derzeit auch um den insolventen Kryptobörse FTX mitkämpft.


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