Chainalysis warnt vor neuen Betrugspraktiken im Kryptosektor
Krypto-Betrug bleibt laut einem Bericht des Analyseunternehmens das größte Problem auf dem Markt.

Krypto-Betrug bleibt laut einem Bericht des Analyseunternehmens das größte Problem auf dem Markt. Jetzt warnt Chainalysis vor einer neuen Taktik.
Das bekannte Analyseunternehmen Chainalysis warnt in einem neuen Bericht, dass Krypto-Betrug immer raffinierter wird, um Anleger um ihre Vermögenswerte zu bringen.
Laut der Analyse bleibt Krypto-Betrug der größte Teil krimineller Aktivitäten im Krypto-Sektor. Dennoch entfallen weniger als 1% der On-Chain-Werte auf illegale Aktivitäten.
Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass andere illegale Anwendungen zunehmen, etwa die Nutzung von Kryptowährungen für Materialien zur Ausbeutung von Kindern und Internetkriminalität im Allgemeinen.
Die sogenannten „Pig-Butchering-Scams“ können bei Einzelpersonen besonders großen Schaden anrichten. Dabei „misten“ die Betrüger ihre Opfer mit romantischen Annäherungsversuchen oder anderen Taktiken, um Vertrauen aufzubauen.
Nach diesen Annäherungsversuchen verkaufen die Betrüger eine falsche Anlagestrategie an die Anleger, um ihre Vermögenswerte zu stehlen.
Zentralisierte Krypto-Börsen werden immer besser darin, diesen Personen die Rückkehr nach einem Krypto-Betrug zu erschweren. Das geht jedoch mit strengeren Kontrollen für normale Nutzer einher, was die Benutzerfreundlichkeit beeinträchtigen kann.
Chainalysis nennt den Online-Marktplatz Huione Guarantee als prominentes Beispiel für eine Plattform, auf der Krypto-Betrug normal erscheint. Seit 2021 hat die Plattform, die Eigentum eines kambodschanischen Konglomerats ist, Transaktionen im Wert von 49 Millionen USD verarbeitet.