Chainlink: Neues Feature soll institutionelle Adoption beschleunigen
Das Blockchain-Orakel Chainlink hat einen wichtigen Schritt in Richtung Einhaltung der Vorschriften rund um die Tokenisierung von Vermögenswerten gesetzt, dank der Einführung neuer Technologien.

Das Blockchain-Orakel Chainlink hat einen wichtigen Schritt in Richtung Einhaltung der Vorschriften rund um die Tokenisierung von Vermögenswerten gemacht, dank der Einführung neuer Technologien. Das Unternehmen hat das CCIP Private Transactions Protocol und den Blockchain Privacy Manager lanciert, Werkzeuge, die dringend benötigt wurden, damit Institutionen aus der traditionellen Finanzwelt regulatorische Anforderungen erfüllen können.
Das neue Protokoll hilft Finanzinstituten, die Privatsphäre von Blockchain-Transaktionen zu wahren, indem Daten wie die Anzahl der gehandelten Token und die beteiligten Parteien verschlüsselt werden. Dadurch bleiben On-Chain-Daten vor Dritten geschützt. Zudem können private Blockchains nun sowohl mit öffentlichen als auch mit anderen privaten Blockchains über das CCIP-Netzwerk verbunden werden.
Die Australia and New Zealand Banking Group (ANZ) wird diese Privacy-Funktionen in einem Pilotprojekt zur Verarbeitung tokenisierter Real World Assets (RWA) testen. Sergey Nazarov, Mitgründer von Chainlink, betonte die Bedeutung von Privatsphäre: "Privatsphäre ist eine entscheidende Voraussetzung für die meisten institutionellen Transaktionen. Bisher hat der Blockchain-Sektor nicht das Maß an Privatsphäre geliefert, das für diese Transaktionen benötigt wird."
Nazarov geht davon aus, dass private Transaktionen über Blockchains nun möglich sind, eine erhebliche Zunahme der institutionellen Akzeptanz von Blockchains, CCIP und dem Chainlink-Standard insgesamt geben wird. Chainlink gilt als einer der größten Nutznießer des Trends zur Tokenisierung echter Vermögenswerte, ein Markt, der voraussichtlich bis 2030 einen Wert von rund 16 Billionen Dollar erreichen wird.
Real World Assets beziehen sich auf tokenisierte Versionen physischer Vermögenswerte wie Kunstwerke oder Immobilien, die auf der Blockchain handelbar gemacht werden. Der Kurs des Chainlink-Tokens LINK profitierte von der Nachricht und legte um etwa 3,4 Prozent zu, während andere Kryptowährungen wie BTC und ETH Verluste verzeichneten.