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Circle fordert Untersuchung des USDT-Anbieters Tether

Während einer Anhörung des US-Kongresses am Donnerstag haben Vertreter des Stablecoin-Betreibers Circle gefordert, seinen Konkurrenten Tether (USDT) hart anzugehen.

Circle fordert Untersuchung des USDT-Anbieters Tether

Während einer Anhörung des US-Kongresses am Donnerstag haben Vertreter des Stablecoin Betreibers Circle aufgefordert, seinen Konkurrenten Tether (USDT) hart anzugehen. USDT von Tether ist mit 97 Milliarden Dollar bei der Marktkapitalisierung die größte Stablecoin. Auf dem zweiten Platz steht Circle's USD Coin (USDC) mit ca. USD 28 Milliarden.

Der Emittent von USDC verwies auf den amerikanischen Finanzdienstleister Cantor Fitzgerald, der das Portfolio von Tether verwaltet. Nach Angaben von Caroline Hill, Direktorin Regulatory Policy bei Circle, habe Cantor weltweit "Terrorismus und illegale Aktivitäten" ermöglicht, was "inakzeptabel" sei.

Laut Hill hat das US-Finanzministerium daher die Befugnis, rechtliche Schritte gegen Tether einzuleiten. Sie hofft, dass sie dies ernsthaft prüfen werden, angesichts der Reputation von Tether, sowie Daten, die Terrorismusfinanzierung und andere schädliche Aktivitäten belegen würden.

Dies ist nicht das erste Mal, dass der Emittent von Stablecoins in Verruf gerät. Im letzten Jahr forderten die US-Politiker Cynthia Lummis und French Hill eine strafrechtliche Verfolgung des Unternehmens. Auch hier ging es um die Finanzierung von Terror.

Das Stablecoin-Unternehmen reagierte und erklärte, dass es bereits mit den US-Behörden zusammenarbeite, um derartige Aktivitäten zu verhindern.

In einer Stellungnahme beschuldigte Ardoino seine Konkurrenten der Irreführung des US-Kongresses. Es war ein Akt der Verzweiflung.

Unterdessen rückt ein weiterer Partner von Tether, Deltec Bank & Trust, ins Rampenlicht. Bloomberg berichtet, dass die Bank an den Machenschaften der abgestürzten Kryptobörse FTX und ihres gescheiterten Handelsunternehmens Alameda Research beteiligt gewesen sein soll.

Alameda soll von Deltec in USDT Kredite erhalten und daraus Gewinn erzielt haben, laut Gerichtsunterlagen. Vertreter von Deltec glauben, dass die Anschuldigungen unbegründet sind.

Tether wird derzeit in den Gerichtsakten nicht als Angeklagter genannt.


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