Finst

Krypto-Kriminalität um 20 % gesunken

Die kriminellen Aktivitäten im Kryptosektor sind in der ersten Hälfte des Jahres stark zurückgegangen.

Krypto-Kriminalität um 20 % gesunken

Die kriminellen Aktivitäten im Kryptosektor sind in der ersten Hälfte des Jahres deutlich zurückgegangen. Es gab jedoch einen Rekordanstieg bei Ransomware-Angriffen.

Die Kriminalitätsstatistiken für die erste Hälfte des Jahres zeigen eine positive Entwicklung im Kryptosektor. Laut dem Analysetool Chainalysis sind die „illegalen On-Chain-Aktivitäten im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent zurückgegangen.“ Dies zeigt, dass „legale Aktivitäten schneller zunehmen als illegale Aktivitäten.“

Trotzdem gab es auch einen teilweisen Anstieg bestimmter krimineller Aktivitäten, darunter Erpressungen mit Kryptowährung, auch Ransomware genannt. Der dadurch entstandene Schaden stieg um zwei Prozent auf USD 460 Millionen. Nach Chainalysis wird „2024 das bisher lukrativste Jahr für Ransomware-Zahlungen sein.“

Auch der insgesamt gestohlene Geldbetrag ist deutlich gestiegen von weniger als einer Milliarde Dollar auf USD 1,58 Milliarden. Dies ist „teilweise auf den Preisanstieg von Bitcoin (BTC) zurückzuführen, von dem 40 % des gesamten Transaktionsvolumens im Zusammenhang mit diesen Überfällen stammen.“

Im Allgemeinen hat Chainalysis jedoch darauf hingewiesen, dass das Jahr bis jetzt „eine Reihe positiver Entwicklungen für das Ökosystem der Kryptowährungen gebracht hat.“


Haftungsausschluss: Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine finanzielle, anlagebezogene, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Die bereitgestellten Informationen können unvollständig, ungenau oder veraltet sein und sollten nicht als solche herangezogen werden. Nichts auf dieser Website sollte als Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Kryptowährungen angesehen werden. Investitionen in Krypto-Assets sind mit Verlustrisiken verbunden.