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Krypto-Betrug: Behörden greifen Safemoon an

Das Kryptounternehmen Safemoon und sein Management-Team steht in den USA vor Anklage.

Krypto-Betrug: Behörden greifen Safemoon an

Das Kryptounternehmen Safemoon und sein Management-Team ist in den USA angeklagt. Gründer, Geschäftsführer und CTO werden der Wertpapierbetrug, Geldwäsche und Betrugsvorwürfe beschuldigt. Laut der US-Börsenaufsicht SEC und dem US-Justizministerium sollen sie Kundengelder in Höhe von 200 Millionen Dollar veruntreut haben. Laut dem US-Justizministerium sind John Karony, CEO von Safemoon, und Technischer Direktor Thomas Smith bereits festgenommen worden.

Die Behörden beschreiben Safemoon als Lüge. Anleger wurden immer wieder gesagt, dass ihr Geld sicher in sogenannten Liquiditätspools sei. Doch laut SEC seien „große Teile“ der Mittel nie blockiert worden. Die Beschuldigten sollen Guthaben veruntreut haben für fiktive Käufe des Tokens und für die Aufrechterhaltung eines luxuriösen Lebensstils, darunter „McLaren-Autos, außergewöhnliche Reisen und luxuriöse Wohnungen“.

Teure Sportwagen und Immobilien

Das Projekt, das im März 2021 gegründet wurde, umfasste eine aggressive Marketingstrategie in sozialen Medien. Safemoon-Werbung wurde auch am Times Square in New York geschaltet. Laut SEC warben die Verdächtigen, dass sie „den Token-Preis in den Himmel treiben würden“. Stattdessen soll die Liquiditätspool personaler Bereicherung gedient haben, indem sie „Milliarden an Marktkapitalisierung zerstört“ und sie „Krypto-Assets im Wert von mehr als 200 Millionen Dollar aus dem Projekt abgezogen“ hätten.

„Wie behauptet, haben die Beschuldigten Investoren gezielt getäuscht und Millionen von Dollar abgezogen, um ihren gierigen Plan zu finanzieren und sich selbst zu bereichern, unter anderem durch den Kauf eines maßgeschneiderten Porsche-Sportwagens, weitere Luxusfahrzeuge und Immobilien“, sagte Staatsanwalt Breon Peace.

Safemoon fällt auf historisch tiefsten Stand

Karony und Smith werden auch der Marktmanipulation beschuldigt. Als der Preis der Kryptowährung als Reaktion auf Sicherheitslücken fielen, sollen sie Kundengelder verwendet haben, um den Preis zu stabilisieren. Die Praxis des Wash-Trading schuf den „Eindruck von Marktaktivität“.

„Die Beschuldigten verbargen ihre Transaktionen der betrügerischen Erträge durch zahlreiche private, nicht gehostete Krypto-Wallet-Adressen, komplexe Transaktionsroutings und pseudonyme zentralisierte Börsenkonten“, so das Justizministerium. Laut Special Agent Fattorusso wurde der Betrug durch das Nachverfolgen von Kryptowährungen und altmodische Polizeiarbeit entdeckt.


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