Haben Whales die BTC-Korrektur verursacht?
Der On-Chain-Datendienst Glassnode kategorisiert Investoren mit mehr als 1.000 Bitcoin (BTC) in ihrer Wallet als Whales.

Der On-Chain-Datendienst Glassnode kategorisiert Investoren mit mehr als 1.000 Bitcoin (BTC) in ihrer Wallet als Whales. Whale-Sichtung ist auch lohnenswert in der Bitcoin-Welt. Die Tiefseebewohner gelten als absolute Profis, wenn es um das Erkennen von Trends geht. Wenn Whales Coins von Börsen kaufen, bedeutet das meist, dass sie bullisch sind – und umgekehrt.
Anfang März stiegen die Transaktionen von Whale-Wallets zu den Konten der Börsen deutlich an – kurz darauf sackte BTC um einige Tausend US-Dollar.

So viel BTC fließt täglich von Whale-Wallets zu Börsenkonten. Quelle: Glassnode
Zwei Wallets im Zusammenhang mit Binance fielen in diesem Kontext ebenfalls auf. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurden jeweils 4.000 BTC auf Hot Wallets der Börse verschoben. Beide Male fiel der Preis entsprechend. Es ist möglich, dass die BTC-Millionäre ihre Coins vorsorglich veräußert hatten, in Erwartung fallender Preise.
Whale's: Korrelation oder Kausalität?
Inwieweit die Whales tatsächlich die Ursache der jüngsten Kursbewegungen waren oder nur eine Trendkorrelation darstellen, ist nicht mit Sicherheit festzustellen.
Doch sind die aktuellen Whale-Bewegungen ein klares Zeichen der herrschenden Volatilität am Markt. Bitcoin sank zuletzt deutlich, liegt aber inzwischen wieder über 60.000 Euro. Mit 8,4 Prozent notierte die Nummer-1-Kryptowährung den stärksten Tagesverlust seit dem FTX-Debakel.
Insgesamt bleibt die Whale-Aktivität im Vergleich zu den aktuellen Preisniveaus relativ niedrig. Das Kaiko-Analyse-Tool.