Dubai verbietet Privacy-Coin Monero
Im Rahmen einer neuen Crypto-Regelung verbietet Dubai die Ausgabe von Privacy Coins.

Als Teil einer neuen Crypto-Verordnung verbietet Dubai die Ausgabe von Privacy Coins. Dazu gehört unter anderem Monero (XMR).
In Dubai sind alle Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen wie Monero (XMR), die zur Erhöhung der Anonymität beitragen, verboten. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Rechtsdokument hervor.
Laut dem Dokument legt die Verordnung Vergütungs- und Zulassungsvoraussetzungen für Unternehmen und Herausgeber von virtuellen Vermögenswerten fest. Die neuen Regeln definieren anonyme Kryptowährungen als „eine Art virtuellen Vermögenswert, der das Verfolgen von Transaktionen verhindert.“ Im Gegensatz zu Bitcoin wird XMR tatsächlich als weitgehend anonym angesehen.
Angela Ang, Senior Policy Advisor bei der Blockchain-Intelligence-Firma TRM Labs, sagte gegenüber Coindesk: „Jede Verschleierung von Geldströmen stellt eine Herausforderung bei der Aufdeckung illegaler Aktivitäten dar. Es ist daher nicht überraschend, dass Regulierungsbehörden stark auf solche Aktivaklassen und Mechanismen reagieren.“
Das Gesetz will „maximale Sicherheit für lokale Verbraucher“ bieten und helfen, „Dubai als globales Zentrum für Blockchain-Technologie zu etablieren“, so das Gesetz.
Gleichzeitig ist das Interesse der Crypto-Industrie an dem Wüstenstaat groß. Während Binance im letzten Jahr eine Dienstleisterlizenz erhielt, operiert Ripple mit einem regionalen Hauptsitz in Dubai.
Die Privacy-Coin Monero hat einen zweifelhaften Ruf: Darknet-Währung, Bezahlsystem für Ransomware und Drogengeld.