EU-Parlament verschiebt MiCA-Beschluss
Aufgrund von Übersetzungsproblemen wird das Europäische Parlament erst im April über den Abschluss der MiCA-Gesetzgebung abstimmen.

Aufgrund von Übersetzungsproblemen wird das Europäische Parlament erst im April über den Abschluss der MiCA-Gesetzgebung abstimmen.
Das EU-Parlament wird erst im April eine endgültige Abstimmung über die bahnbrechende Kryptoverordnung der Europäischen Union (EU), Markets in Crypto Assets (MiCA), durchführen. Dies wird von The Block berichtet, wobei eine Insiderquelle zitiert wird. Die Verzögerung sei "technischer Natur" und durch Probleme bei der Übersetzung des Dokuments in die 24 offiziellen Sprachen des EU-Rats verursacht, so die Kommission. Auch die Plenarabstimmung, die ursprünglich für Ende 2022 geplant war, wurde im November aufgrund von Übersetzungsproblemen verschoben.
Aufsichtsbehörden müssen länger warten
Da der endgültige Beschluss verschoben ist, müssen die europäischen Finanzaufsichtsbehörden länger warten, bevor sie mit der Ausarbeitung der Durchführungsbestimmungen beginnen können. Institutionen wie die Europäische Wertpapier- und Marktaufsicht und die Europäische Bankenaufsicht haben nach dem Abschluss 12 bis 18 Monate Zeit, um die technischen Normen für MiCA festzulegen. Der Beschluss schafft klare Regeln für den europäischen Kryptosektor und setzt ihn unter Aufsicht. Für Endnutzer bringt MiCA mehr Verbraucherschutz, da Crypto-Anbieter nur mit Genehmigung in der EU tätig sein dürfen. Lies hier mehr.
Obwohl die Verordnung von Kritikern als großer Meinungsunterschied gesehen wird, betrachten Experten die Kryptoregulierung als Beginn für den nächsten Bullenmarkt.