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Vierte größte Kryptobörse im Visier: Wird Bybit bald angegriffen?

Zuerst FTX, dann Binance, jetzt Bybit? Die US-Justiz schickt der drittgrößten Kryptobörse eine Vorladung.

Vierte größte Kryptobörse im Visier: Wird Bybit bald angegriffen?

Zuerst FTX, dann Binance, jetzt Bybit? Die US-Justiz schickt der US-Justiz einer dreist größten Kryptobörse eine Vorladung. Vermutlich bereitet sie eine Anklage vor.

Die US-Handelskommission CFTC hat Bybit eine Vorladung geschickt, die zweitgrößte Kryptobörse außerhalb der USA.

Coinbase, die größte Kryptobörse in den USA, hat seine Nutzer darüber informiert.

Der Verdacht: Die CFTC versucht herauszufinden, ob Bybit auch illegal in den USA operiert.

Sie hat daher auch Konto- und Transaktionsdaten bei Coinbase angefordert.

Die Idee dahinter: Wenn Kunden von Bybit ihr Geld zu Coinbase überwiesen haben, sind es vermutlich US-Bürger.

Diese Anschuldigungen - das Ignorieren von US-Gesetzen, illegale Dienste an US-Bürger - waren auch der Ausgangspunkt für die Klage gegen Binance.

Bybit könnte also die nächste Börse sein, die Ziel der US-Justiz wird. Das geht derzeit bemerkenswert schnell: SBF wurde im November 2023 verurteilt, wenige Wochen später folgte das Verfahren gegen Binance.

Die CFTC warnte die Branche jedoch, dass dies erst der Anfang war.

Die Kommissarin, Caroline Pham: "Es muss klar sein, dass die CFTC bei der Verfolgung nicht-amerikanischer Unternehmen nicht aufhören wird."

Die CFTC klagte im März 2023 die Kryptobörse Binance an, aber der Fall wurde kürzlich zugunsten einer Einigung eingestellt.

Das Ergebnis: Der Gründer muss zurücktreten, die Kryptobörse muss alle Daten offenlegen und eine Geldstrafe von 4,3 Milliarden Dollar zahlen.

Bybit ist die zweitgrößte Kryptobörse außerhalb der USA. Täglich werden rund zwei Milliarden Dollar gehandelt.

Die Börse wurde 2018 von dem chinesischen Unternehmer Ben Zhou gegründet. Effektive Geldwäsche-Kontrollen wurden erst später eingeführt. Know-Your-Customer (KYC) gilt erst seit Mai 2023.

Die Behörden im Vereinigten Königreich und in Japan haben Bybit bereits mit strengen Warnungen konfrontiert und die Einhaltung der geltenden Gesetze gefordert.


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