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FTX fordert jetzt auch Rückzahlungen politischer Spenden

Laut einer Pressemitteilung hat FTX während des Insolvenzverfahrens politische Spenden zurückgefordert.

FTX fordert jetzt auch Rückzahlungen politischer Spenden

Laut einer Pressemitteilung hat FTX während des Insolvenzverfahrens politische Spenden zurückgefordert. Alle Beteiligten wurden darüber in vertraulichen Schreiben informiert.

Wenige Wochen zuvor hatte die insolvente Börse bereits Rückzahlungen von Non-Profit-Organisationen und Wohltätigkeitsinstitutionen gefordert. Der Wert von all dem? 160 Millionen Dollar. Eine noch ungeprüfte Liste von Empfängern wurde von Krypto-Analysten Unusual Whales zusammengestellt.

Laut Berichten hat das Unternehmen, geleitet von dem nun angeklagten Gründer Sam Bankman-Fried, politische Kampagnen in Höhe von 93 Millionen Dollar unterstützt. Nach US-Medien waren dies meist Vertreter der Demokraten. Doch auch die Republikaner sollen Millionen an Spenden von unter anderem FTX Co-CEO Ryan Salame erhalten haben.

Sie haben nun alle "bis zum Monatsende" Zeit, das Geld zurückzugeben. Andernfalls behält sich FTX das Recht vor, "Zahlungen, einschließlich Zinsen, durchzusetzen".

Die Treuhänder von FTX bleiben also dabei, alles zu unternehmen, um die Vermögenswerte des Unternehmens zu recuperieren. Die zu diesem Zweck eingerichtete Taskforce sucht nach einer geschätzten Summe von 8 Milliarden Dollar an veruntreuten Kundengeldern. Von dieser Summe wurden bereits fünf Milliarden Dollar zurückgefordert.


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