FTX verklagt Eltern von Sam Bankman-Fried
Die Treuhänder der Kryptobörse fordern Schadenersatz für „verdunkelte“ Zahlungen an die Eltern des FTX-Gründers Sam Bankman-Fried.

Die Treuhänder der Kryptobörse fordern Schadenersatz für "verdunkelte" Zahlungen an die Eltern des FTX-Gründers Sam Bankman-Fried.
Die Eltern des FTX-Gründers Sam Bankman-Fried müssen möglicherweise Millionen Schadenersatz an die eingestürzte Börse zahlen. Laut Gerichtsakten haben die Treuhänder von FTX nämlich Joseph und Barbara Bankman-Fried angeklagt.
Laut der Klage fordert FTX die Rückgabe von betrügerisch geleisteten Zahlungen und der von den beiden erhaltenen Vermögenswerte. Beiden soll(en) also wissentlich eine Rolle im FTX-Skandal gespielt haben.
Sam Bankman-Fried zahlte seinen Eltern etwa $19 Millionen an Honoraren, Steuern und anderen Kosten. Joseph und Barbara akzeptierten das Geld in vollem Bewusstsein des „schädlichen Verhaltens“ ihres Sohnes.
Außerdem konnte Joseph dutzende Millionen Dollar an sich selbst schenken – dank seines Wissens über die Steuerrecht und seines Überblicks über das komplexe Geschäftsgeflecht von FTX, so die Anklage.
Beide Eltern des FTX-Gründers sind Rechtsprofessoren an der Stanford University in den USA. Ihre Expertise und Hilfe hätten es ermöglicht, dass verdunkelte Gelder im Unternehmensgefüge verschwanden.
In Oktober muss Sam Bankman-Fried sich vor Gericht für die angebliche Betrugsvorwürfe verantworten.