Gemini, Genesis und DCG wegen Betrugs angeklagt
Nach dem FTX-Skandal stehen Gemini, Genesis und DCG unter finanziellem Druck.

Nach dem FTX-Schandaal stehen Gemini, Genesis und DCG unter finanziellem Druck. Nun stehen die drei Kryptounternehmen unter Anklage.
Staatsanwältin Letitia James aus New York wirft Gemini, Genesis Global und Digital Currency Group (DCG) vor, rund 230.000 Anleger um mehr als eine Milliarde US-Dollar getäuscht zu haben.
Zudem stehen der ehemalige CEO von Genesis und DCG-Gründer Barry Silbert unter Druck. Man beschuldigt ihn, die schlechte finanzielle Lage der Kreditabteilung verschleiert zu haben.
Gemini soll gegenüber Kunden seines Earn-Programms gelogen und Missstände verschwiegen haben, heißt es. Einer Analyse zufolge, die die Anklägerin erlangt hat, war das Finanzprodukt bereits im Februar 2021 als risikoreich eingestuft worden.
"Diese Betrugsfälle sind erneut ein Beispiel dafür, wie schlechte Akteure in der unterregulierten Krypto-Industrie Schaden anrichten", sagte James in einer Erklärung.
Nach dem FTX-Pleite standen DCG und Gemini unter Druck, und Genesis beantragte im Januar Gläubigerschutz in einem Gerichtsverfahren.