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Haliey Welch wegen Memecoin-Betrug angeklagt

Nach der Kontroverse um die Memecoin Hawk Tuah müssen sich die Gründer nun vor Gericht für Betrug verantworten.

Haliey Welch wegen Memecoin-Betrug angeklagt

Nach der Kontroverse um die Memecoin Hawk Tuah müssen sich die Gründer nun vor Gericht für Betrug verantworten.

Eine Gruppe rund um die Social-Media-Persönlichkeit Haliey Welch, bekannt vom Hawk-Tuah-Meme, wird bald angeklagt. Das geht aus einer offiziellen Anklage hervor. Mehrere Investoren haben die Gruppe der Betrug beschuldigt.

Der Hintergrund des Falls ist die Lancierung der Memecoin HAWK, basierend auf einem viralen Videofragment. Die Münze wurde am 4. Dezember eingeführt, erreichte schnell eine Marktkapitalisierung von 490 Millionen Dollar (ca. 465 Millionen Euro), sank danach jedoch vollständig ein.

Laut Daten von Bubblemaps und Dexscreener kontrollierte eine Kombination aus Insider-Wallets und sogenannten "Snipern" – Händlern, die bei der Einführung neuer Tokens schnell große Mengen aufkaufen – zum Start von HAWK zwischen 80% und 90% des Gesamtangebots.

Das Team hinter der Memecoin soll sich hierdurch enorm bereichert haben. Ihnen wird eine "Rug-Pull" vorgeworfen, bei der Investoren durch den plötzlichen Verkauf großer Tokenmengen betrogen werden. Die Macher der Memecoin bestreiten die Anschuldigungen.

Die Geschädigten fordern vor Gericht die Rückerstattung ihrer Investitionen und Schadenersatz. Ob sie damit Erfolg haben, wird sich noch zeigen.


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