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Wie die Deutsche Telekom Bewusstsein für nicht-fungible Tokens schafft

Sind NFTs nicht schon ausgestorben? Die Hype: sicher.

Wie die Deutsche Telekom Bewusstsein für nicht-fungible Tokens schafft

Sind NFTs nicht schon ausgestorben? Die Hype: sicher. Die Technologie: absolut nicht. Mit einer praktischen Demonstration will die Deutsche Telekom die Menschen zum Nachdenken anstoßen.

In 2021 waren NFTs total im Trend. Die bunten Bilder von Affen, Katzen und Hunden verkauften sich wie warme Semmeln – und zu Spitzenpreisen. Justin Bieber investierte zum Beispiel 500 Ether – damals 1,3 Millionen Dollar – in ein Exemplar der NFT-Serie "Bored Ape Yacht Club" (BAYC). Der Wert heute: etwa 60.000 Dollar – ein Rückgang von fast 95 Prozent.

Der Preisrückgang hat vor allem eines beschädigt: das Image von NFTs. Überflüssige Bilder, die die Blockchain verstecken, die man mit einem einfachen Rechtsklick speichern kann, statt sie zu kaufen, so die Kritik in den sozialen Medien. Der eigentliche Vorteil bleibt ungehört. Die Technologie der Non-Fungible Token (NFT) hat enormes Potenzial. Davon überzeugt sind viele, einschließlich der Blockchain-Abteilung der Deutschen Telekom. In Köln wurde eine Schnitzeljagd organisiert, um das Bewusstsein für NFTs zu erhöhen – und so hat es funktioniert.

Die Idee: eine praxisnahe Demonstration mit der Wallet-Lösung von youba, einem Berliner Start-up. Sie zeigt den Nutzen von NFTs direkt in den Händen der Nutzer. "Seit dem NFT-Hype haben viele Menschen NFTs fälschlicherweise nur als zu teure digitale Bilder gesehen, die auf einer abstrakten Blockchain gespeichert sind", heißt es in einer Erklärung. Die Deutsche Telekom hat erkannt, dass diese eingeschränkte Sicht das Potenzial der Technologie überschattet – und will das ändern.

NFTs machen in Köln ihren Einzug

Die Herausforderung: eine soziale und zugleich lehrreiche Atmosphäre schaffen, die das Konzept der einzigartigen digitalen Objekte (NFTs) greifbar und verständlich macht. Die Lösung: ein interaktiver Parcours auf der Digital X, einer Messe zur Digitalisierung in Köln.

Die Zugangs-Badge: youbas One-Tap Wallet. Ausgestattet mit der Wallet und einer Start-NFT konnten Besucher verschiedene Checkpoints im Messegelände besuchen. Diese Checkpoints sind physische Geräte, die am Messegelände aufgestellt waren. Dort konnten Besucher ihr eigenes NFT stempeln, zum Beispiel ein Foto von Rudolfplatz in Köln.

"Diese Herangehensweise schuf eine Umgebung, in der sich Teilnehmer treffen, netzwerken und Ideen austauschen konnten, wodurch jeder Checkpoint zu einer Lern- und Interaktionshub wurde", so Telekom.

Die Interaktionen lassen sich messen. Durch Blockchain-Daten lässt sich Telekom Interaktionen sowohl retrospektiv als auch prospektiv steuern, was personalisierte Beziehungen basierend auf Wallet-Aktivität ermöglicht, heißt es von Telekom. Neben NFTs erhielten besonders engagierte Besucher weitere Belohnungen, wie Airdrops.

Telekom erobert den Kryptosektor

Die NFT-Schnitzeljagd in Köln ist nicht der erste Schritt des traditionellen deutschen Unternehmens in den Kryptosektor. Telekom unterstützt Ethereum und Bitcoin auf dem Weg zur Dezentralisierung mit eigener interner Technologie. Doch das ist nicht alles: Das Telekommunikationsunternehmen will der führende Anbieter von Blockchain-Infrastruktur in Europa werden.

Das wird aus Sicht der Firma keine Investition im herkömmlichen Sinn sein. Man erklärt es dem Deutsche BTC-ECHO: "Telekom MMS investiert nicht in Kryptoprojekte, sondern unterstützt die Dezentralisierung eines breiten Spektrums von Protokollen mit eigener Infrastruktur – zum Beispiel unsere äußerst sichere Open Telekom Cloud."

Im Gegensatz zu vielen anderen Validator- und Oracle-Betreibern laufen die Validatoren und Orakel der Telekom nicht auf Hyperscale-Anbietern wie AWS oder Google, so ein Verweis. Der Einsatz dieser Provider verstärkt die Zentralisierung vieler Kryptoprotokolle – selbst für Bitcoin.

Derzeit konzentriert sich die Deutsche Telekom vor allem auf B2B-Geschäft. Kooperationen und Partnerschaften mit Kryptoprojekten fokussieren sich auf die Bereitstellung stabiler Infrastruktur, so BTC-ECHO. Geplant für die Zukunft: eine Erweiterung der Web3-Strategie und noch mehr Blockchain-Adoption."


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