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Ist das Memecoin‑Plattform Pump.fun ein Ponzi‑Betrug?

Das im Solana‑Ökosystem ansässige Memecoin‑Portal Pump.fun sieht sich erneut rechtlichen Schritten in den USA gegenüber.

Ist das Memecoin‑Plattform Pump.fun ein Ponzi‑Betrug?

Das im Solana‑Ökosystem ansässige Memecoin‑Portal Pump.fun sieht sich erneut rechtlichen Schritten in den USA gegenüber. Eine neue Anklage, die am 30. Januar eingereicht wurde, beschuldigt das Unternehmen, „hochvolatil“ nicht‑registrierte Wertpapiere an Anleger verkauft zu haben – im Widerspruch zum US‑Wertpapiergesetz.

Laut Anklage besteht die Kernaktivität von Pump.fun darin, „nicht‑registrierte Wertpapiere auszugeben und zu vermarkten, in Zusammenarbeit mit Influencern“. „Das Geschäftsmodell repräsentiert eine neue Evolution von Ponzi‑Schemata und Pump‑and‑Dump‑Systemen“, heißt es. Die Klage richtet sich gegen Baton Corporation, Eigentümer und Betreiber von Pump.fun, sowie gegen die drei Gründer.

Kläger, die in den Unterlagen genannt werden, behaupten, Verluste erlitten zu haben durch Investitionen in drei via Pump.fun geschaffene Memecoins — FRED, FWOG und GRIFFAIN — die als Investitionen mit einem „exponentiellen“ Renditepotenzial beworben worden seien. Diese Klagen folgen auf frühere Anschuldigungen derselben Klägerinnen und Kläger vor einigen Wochen. Pump.fun soll Gewalt, Rassismus und Missbrauch auf ihrer Plattform tolerieren. Rechtsexperten hatten bereits im November vor möglichen strafrechtlichen Verfolgungen und zivilrechtlichen Klagen aufgrund beunruhigender Livestreams gewarnt.

Die britische Aufsichtsbehörde hat bereits eine Warnung gegen die Plattform ausgegeben. Kurz darauf sperrte Pump.fun den Zugang für Nutzer aus dem Vereinigten Königreich. Trotz der Kontroversen um die Funktionen der Plattform bleibt sie eine der beliebtesten Anwendungen auf der Solana‑Blockchain. Laut Daten von DeFi‑Llama verdiente Pump.fun im letzten Jahr etwa 440 Millionen US‑Dollar und lag damit vor etablierten DeFi‑Protokollen wie Aave.


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