JPMorgan-CEO: „Bitcoin hat keinen intrinsischen Wert“
Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, gilt als ein leidenschaftlicher Bitcoin-Kritiker.

Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, gilt als ein leidenschaftlicher Bitcoin-Kritiker. Seine Haltung hat sich offenbar nicht geändert, selbst nach dem Erfolg von Bitcoin-ETFs, die eine Marktbewertung von 100 Milliarden Dollar erreicht haben.
In einem kürzlich geführten Interview mit CBS wiederholte Dimon seine früheren Aussagen über Bitcoin, wobei er sagte, dass die Kryptowährung "keinen intrinsischen Wert" habe. Darüber hinaus äußerte er Bedenken hinsichtlich der Nutzung von Bitcoin in unmoralischen Aktivitäten wie Menschenhandel, Geldwäsche und Ransomware-Angriffen, was ihm ein ungutes Gefühl gegenüber der digitalen Münze gibt.
Diese Aussagen schließen an Dimons frühere kritische Bemerkungen über Bitcoin an, in denen er die Kryptowährung unter anderem als "Betrug" bezeichnete und spekulierte, dass der mysteriöse Bitcoin-Schöpfer "Satoshi" letztendlich "alle BTC löschen könnte". Außerdem hat er vorgeschlagen, dass die Regierung den Kryptosektor schließen sollte.
Ironischerweise ist JPMorgan selbst in der Blockchain-Branche aktiv. Wie viele andere große US-Banken hat JPMorgan im letzten Jahr in Bitcoin-ETFs investiert. Zudem besitzt die Bank ein eigenes Blockchain-Netzwerk, ursprünglich Onyx genannt und jetzt bekannt als Kinexys Liink.
Analysten seiner eigenen Bank sprechen von einem "neuen Zeitalter" für Krypto, insbesondere nach dem Wahlsieg von Donald Trump, und sind überzeugt, dass Crypto mit der richtigen Unterstützung eine "sichere, transparentere und produktivere Branche" werden kann.
Viele Krypto-Experten vermuten, dass Dimons anhaltende Kritik an Crypto Teil einer ausgeklügelten Strategie ist. "Wenn Crypto schließlich verboten wird, gewinnt er. Wenn Crypto gelingt, gewinnt er auch, weil er die notwendigen Vorbereitungen getroffen hat," sagte Philipp Pieper, Mitbegründer von Swarm.