Lightning Labs: Protokollname „Taro“ muss geändert werden
Es gibt einen Markenrechtsstreit in der Open-Source-Welt.

Es gibt einen Markenrechtsstreit in der Open-Source-Welt. Daraufhin ist Lightning Labs gezwungen, den Namen des Protokolls zu ändern.
Das Bitcoin-Infrastrukturunternehmen Lightning Labs wird wegen der Verwendung des Namens „Taro“ verklagt. Der Kläger, Tari Labs, ist ein Softwareentwicklungsunternehmen, das sich auf Blockchain-Ökosysteme spezialisiert hat. Das Gericht fordert eine Namensänderung, weil die Namen zu ähnlich klingen. Bis dahin wird die Weiterentwicklung von Taro eingestellt.
Tari Labs wurde im April 2020 gegründet, und dabei wurde die Marke „Tari“ registriert. Zwei Jahre später kündigte Lightning Labs das Taro-Protokoll an. Tari Labs ging vor Gericht, weil sich die beiden Projekte als Konkurrenten im selben digitalen Blockchain-Ökosystem sehen, ähnliche bzw. in einigen Fällen identische Waren und Dienstleistungen anbieten, bei ähnlichen Entwicklern und Nutzern auf denselben Markt zueinanderkommen und auf denselben Blockchain-Plattformen erscheinen. In der Open-Source-Community gab es viel Kritik an der Klage.
Mit Taro arbeitet Lightning Labs an einer Lösung, um Stablecoins über das Bitcoin-Netzwerk zu versenden.