Marktupdate: Wie lange dauert die Korrektur
Der Kryptomarkt steckt mitten in einer Korrektur.

Die Kryptomarkt steckt mitten in einer Korrektur. Auch am Mittwoch, dem 30. Juli, färben sich die Zahlen rot. Bitcoin (BTC) notiert auf Tagesbasis 0,2% niedriger, während Ethereum (ETH) 0,4% verliert und XRP 0,8% fällt. Vor allem Altcoins bekommen auf Wochenbasis herbe Verluste. XRP steht bei $3,12 und liegt damit rund 10% niedriger als vor einer Woche. Dogecoin (DOGE), noch immer die größte Meme-Coin, verliert sogar 16,2%.
Überhitzt nach Allzeithoch
Die aktuelle Rücksetzer folgt auf eine deutliche Überhitzung des Marktes, kurz nach dem neuen Bitcoin-Rekord von $122.838 am 14. Juli. Laut Analyst "Crypto Dan" ist die Korrektur dann auch kein Überraschung. Auf CryptoQuant weist er auf eine auffällige Zunahme von kurzfristigen Investoren als Warnsignal hin: "Wenn du dir den Anteil der Bitcoins ansiehst, die nur einen Tag bis zu einer Woche gehalten werden, siehst du, dass sich der Markt in einer vorübergehenden Überhitzungsphase befindet. Eine kurze Abkühlung ist jetzt logisch."
Alle Augen auf die Fed
Ob der Markt weiter korrigiert oder sich erholt, hängt auch vom Zinsentscheid der US-Notenbank (Federal Reserve) ab, der am Mittwochabend um 20:00 Uhr deutscher Zeit erwartet wird. Trotz steigender Inflation hält die Fed vorerst an einer abwartenden Haltung fest. Nur 4% der Analysten rechnen mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 4,25%.
Wichtig wird die Pressekonferenz von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell um 20:30 Uhr. Wenn er Hinweise auf künftige Zinssenkungen gibt, könnte das dem Kryptomarkt einen bullischen Impuls geben.
Altcoins als Gewinner der Erholung
Sollte die Erholung einsetzen, könnten insbesondere Altcoins profitieren. Ignacio Palomera, CEO des Web3-Netzwerkplattform Bondex, sagte dazu gegenüber BTC-ECHO: "Obwohl Bitcoin hinsichtlich der Marktkapitalisierung noch immer der unbestrittene König ist, wachsen Altcoins wie Ethereum, Solana und XRP derzeit schneller im Wert und in der Interesse."
Crypto Dan schließt mit einer optimistischen Note: Die Korrektur ist seiner Ansicht nach vorübergehend. Er erwartet, dass die zweite Jahreshälfte erneut Kurssteigerungen bringt – eine Pause vor dem nächsten Sprint nach oben.