Michael Saylor zieht nach Kritik von Vitalik seine Aussagen zurück
Michael Saylor hatte zuvor über „paranoide Crypto-Anarchisten“ gesprochen, doch nach Kritik unter anderem von Vitalik Buterin hat er seine Haltung angepasst.

Michael Saylor hatte zuvor über „paranoide Crypto-Anarchisten“ gesprochen, doch nach Kritik unter anderem von Vitalik Buterin hat er seine Haltung geändert.
Die Äußerungen von Michael Saylor über die Selbstbewahrung von Bitcoin führten zu großer Empörung in der Krypto-Gemeinschaft, woraufhin auch Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin seine Kritik äußerte. Saylor hatte das Bewahren von Bitcoin als zu fanatisch bezeichnet und die Sorge, dass die US-Regierung dieses Recht entziehen könnte, als „paranoide Angst“ verbreitet durch Crypto-Anarchisten, beschrieben.
Saylor sagte, dass große Finanzinstitute, die auf Vermögensverwaltung spezialisiert sind, besser in der Lage seien, Bitcoin zu speichern, als einzelne Nutzer mit Hardware-Wallets. Das war eine klare Ablehnung des Selbst-Storage der eigenen Vermögen.
Buterin nannte diese Sicht wiederum „völlig absurd“. Laut dem Ethereum-Mitgründer würde Saylor damit explizit eine regulierende Vorgehensweise befürworten, die Krypto durch institutionelle Kontrolle schützt, was laut ihm dem dezentralen Ethos von Bitcoin widerspricht.
Am 23. Oktober zog Saylor jedoch wieder seine Aussagen zurück. Er erklärte, dass er Selbstverwahrung für diejenigen unterstützt, die dazu bereit und in der Lage sind.
Michael Saylor gilt als einer der größten Befürworter von Bitcoin. MicroStrategy, das Unternehmen, bei dem er CEO ist, besitzt mehr als 250.000 BTC und ist damit das börsennotierte Unternehmen mit dem größten Bitcoin-Vorrat weltweit. Zukünftig will MicroStrategy sich stärker als Bitcoin-Bank positionieren.