MicroStrategy startet eine dezentrale ID-Lösung
Mehr als nur Bitcoin kaufen ist das neue Motto bei MicroStrategy.

Mehr als nur Bitcoin kaufen ist das neue Motto bei MicroStrategy. Michael Saylor's Bitcoin-Entwicklungsunternehmen plant eine neue ID-Lösung.
News vom "Bitcoin-Entwicklungsunternehmen": MicroStrategy will eine dezentrale ID-Lösung im Bitcoin-Netzwerk einführen. Inskriptionen basierend auf ordinalen Werten sollen genutzt werden, um Informationen zu speichern und abzurufen.
Das Unternehmen von Michael Saylor stand kürzlich in den Schlagzeilen, weil es seine Bitcoin-Bestände erneut erhöht hat. Dadurch besitzt MicroStrategy jetzt stolze 214.400 BTC.
Saylor selbst stellte die neue ID-Lösung mit dem Namen "MicroStrategy Orange" am 1. Mai während der "Bitcoin For Corporations-Konferenz" vor, die von seinem Unternehmen organisiert wurde.
Die Idee dahinter? MicroStrategy Orange soll persönliche Daten von Nutzern speichern und abrufen, indem UTXOs in der Bitcoin-Blockchain verwendet werden, erklärte View post on X.
Eine Anwendung, die MicroStrategy bereits eingeführt hat, ist "Orange For Outlook", das digitale Signaturen in E-Mails integriert. Dies ermöglicht es den Empfängern, die wahre Identität des Absenders zu verifizieren.
Laut Saylor wird die neue dezentrale ID-Lösung auf Open-Source-Software basieren. Zudem ist MicroStrategy Orange nicht von Sidechains abhängig und kann bis zu 10.000 dezentrale Identifikatoren in einer Bitcoin-Blockchain verarbeiten.
Die dezentralen Identifiers (DID's) würden Pseudonymität ermöglichen, genauso wie echte Identitäten nicht an Bitcoin-Adressen und Transaktionen gebunden sind.
Es bleibt abzuwarten, wann MicroStrategy das neue ID-Projekt genau starten wird.