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"Nicht schuldig": Do Kwon vor US-Gericht ausgesagt

Zusammen mit dem FTX-Debakel war es 2022 der spektakulärste Einsturz am Kryptomarkt: Terra Luna und der UST-Stablecoin brachen ein, wobei mehr als 40 Milliarden Dollar in den Abgrund gerissen wurden.

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Zusammen mit dem FTX-Debakel war es 2022 der spektakulärste Einsturz am Kryptomarkt: Terra Luna und der UST-Stablecoin brachen ein, wodurch mehr als 40 Milliarden Dollar in den Abgrund gerissen wurden.

Do Kwon, der südkoreanische Gründer von Terraform Labs, wurde im März 2023 in Montenegro festgenommen, weil er mit einem gefälschten Pass reiste. Daraufhin entbrannte ein Hin- und Her zwischen Südkorea und den Vereinigten Staaten um die Auslieferung des 33-Jährigen, der in seinem Heimatland ebenfalls strafrechtlich verfolgt wird.

Kwon selbst hoffte auf eine Auslieferung nach Südkorea, wo Strafen für Finanzdelikte üblicherweise milder sind. Jedoch wurde er am 2. Januar an die Vereinigten Staaten ausgeliefert.

Der Kryptounternehmer wird unter anderem beschuldigt, Geldwäsche begangen und Investoren absichtlich getäuscht zu haben. Laut Kwon soll ein Algorithmus den Wert der Stablecoin UST wiederhergestellt haben, als er im Mai 2021 unter seinen Kursanker fiel. In Wirklichkeit soll er jedoch ein Handelsunternehmen, das auf Hochfrequenzhandel spezialisiert ist, beauftragt haben, heimlich Token im Wert von Millionen Dollar zu kaufen, um den Preis in die Höhe zu treiben.

Vor dem Bundesgericht in Manhattan hat Do Kwon via seinen Anwalt nun eine Stellungnahme abgegeben, aber er plädiert auf nicht schuldig.

Der ehemalige Chef von Terraform sitzt nun in Untersuchungshaft; sein Anwalt verzichtete darauf, Untersuchungshaft zu beantragen. Am 8. Januar ist die nächste Gerichtsverhandlung für Kwon geplant.

Eine Jury in New York hat ihn und Terraform Labs im letzten Jahr in einem Zivilverfahren der US- Börsenaufsicht SEC für Betrug haftbar gemacht. Nach dem Urteil war das Krypto-Unternehmen bereit, 4,47 Milliarden Dollar zu zahlen, um das Verfahren mit der SEC zu schlichten, hat daraufhin jedoch Insolvenz beantragt.


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