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Quartalsbericht Marathon: Bitcoin-Miner präsentiert Rekordzahlen

Obwohl Bitcoin kürzlich eine deutliche Korrektur erlebt hat, liefert die Kryptowährung langfristig eindrucksvolle Gewinne.

Quartalsbericht Marathon: Bitcoin-Miner präsentiert Rekordzahlen

Obwohl Bitcoin kürzlich eine deutliche Korrektur erlebt hat, liefert die Kryptowährung langfristig eindrucksvolle Gewinne. Davon profitieren auch die Miner. Marathon Digital Holdings (MARA), der weltweit größte börsennotierte Bitcoin-Miner, hat nun seine Zahlen für das vierte Quartal 2024 veröffentlicht – und sie brechen erneut Rekorde.

Der Umsatz des Unternehmens stieg in nur einem Quartal um 37% auf 214 Millionen Dollar. Im gesamten Jahr betrug das Wachstum sogar 69%, was zu einem Jahresumsatz von 656 Millionen Dollar führte. Doch die auffälligste Leistung ist der Anstieg des Nettogewinns: Er schoss im vierten Quartal um 248% auf 528 Millionen Dollar. Bemerkenswert ist, dass dieser Gewinn sogar höher ist als der Umsatz. Dies liegt daran, dass Marathon beträchtliche Mengen Bitcoin als Reserve hält, deren Wertsteigerung direkt zum Unternehmensergebnis beiträgt.

Auch im Bereich der Bitcoin-Accumulation macht das Unternehmen aus Florida große Schritte. Neben den 2.492 selbst geschürften BTC im vierten Quartal kaufte Marathon weitere 15.574 BTC zu. Damit besitzt das Unternehmen nun 45.659 BTC, mit einem Gesamtmarktwert von 3,9 Milliarden Dollar. Damit ist Marathon nach MicroStrategy der zweitgrößte börsennotierte Bitcoin-Halter weltweit.

Im Juli 2024 kündigte Marathon seine Full-Hodl-Strategie an. Dies bedeutet, dass das Unternehmen sich verpflichtet, keine selbst geschürften Bitcoins mehr zu verkaufen. Zudem wird es gelegentlich zusätzliche Bitcoins am freien Markt erwerben und zu seinen Reserven hinzufügen.

Nicht nur finanziell, sondern auch operativ wächst Marathon weiter. Die Hashrate – ein Maß für die Rechenleistung des Mining-Netzwerks – stieg in einem Quartal um 115% auf 53,2 EH/s. Außerdem arbeitet das Unternehmen an einer vertikalen Integration seiner Aktivitäten: Inzwischen befinden sich 70% der genutzten Mining-Farmen im eigenen Besitz, was Kontrolle und Effizienz weiter erhöht.


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