Sam Bankman-Fried fordert kürzere Haftstrafe
Sam Bankman-Fried (SBF) droht eine Haftstrafe von 115 Jahren.

Sam Bankman-Fried (SBF) steht eine Haftstrafe von 115 Jahren bevor. Der FTX-Gründer plädiert für eine deutlich kürzere Strafe und bringt verschiedene Argumente vor.
Der Prozess gegen Sam Bankman-Fried (SBF) nähert sich dem Ende. Der FTX-Gründer ist bereits in sieben Punkten verurteilt worden; nun bleibt nur noch die Strafe.
SBF legte gestern einen Antrag bei dem zuständigen Gericht in New York ein. Darin plädierte der 31-Jährige für eine Freiheitsstrafe, wenn auch deutlich unter der Höchststrafe.
Bankman-Fried will eine Haftstrafe von zwischen 63 und 78 Monaten, also maximal 6,5 Jahren.
Seine Verteidigung führte verschiedene Argumente an. Seine Handlungen seien beispielsweise nicht durch betrügerische Absichten gekennzeichnet gewesen. Er habe schon Strafe erlitten durch den Verlust seiner Unternehmen und die öffentliche Verurteilung.
Die Anwälte betonen auch sein frühes philanthropisches Engagement. Außerdem könnte eine Haftstrafe negative Auswirkungen auf seinen mentalen und emotionalen Zustand haben.
Ein ehemaliger Mitgefangener hatte SBFs Zustand zuvor in einem Interview beschrieben. Er sprach von einer "Vernachlässigung" des ehemaligen Krypto-Magnaten.
Es bleibt abzuwarten, ob das Gericht die Argumente von Bankman-Fried berücksichtigen wird. Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu 115 Jahren, deren Urteil Ende März bekannt gegeben wird.