Sam Bankman-Fried fordert, dass die Anklagen gegen ihn fallengelassen werden
Der FTX-Gründer wird wegen Betrug, Geldwäsche und Veruntreuung von Kundengeldern beschuldigt.

Der FTX-Gründer wird beschuldigt, Betrug, Geldwäsche und Veruntreuung von Kundengeldern. Nun fordert Sam Bankman-Fried, dass die Anklagen gegen ihn fallengelassen werden. Zumindest haben das seine Anwälte vor Gericht beantragt.
Laut dem eingereichten Dokument waren die zahlreichen Anklagen gegen SBF ein Momentaufnahme der Staatsanwaltschaft. Insbesondere steht dort:\nAnstatt auf die üblichen zivil- und gerichtlichen Verfahren zu warten, stürzte sich die Regierung mit beiden Beinen hinein und versuchte, diese zivilen und strafrechtlichen Fragen in Bundesstrafklagen umzuwandeln.
Die Anklagen gegen den FTX-Gründer umfassen verschiedene Anschuldigungen, von denen die meisten Betrug und Geldwäsche betreffen. SBF soll auch gestohlenes Geld (Kundengelder) verwendet haben, um die Wahlkampagne der Demokraten zu finanzieren; er war der zweitgrößte Spender.
Bei einer Verurteilung durch das Gericht drohen Bankman-Fried mehr als 100 Jahre Haft. Er befindet sich derzeit unter Hausarrest und steht unter strenger Aufsicht. Der reguläre Prozessbeginn ist für Anfang Oktober geplant. Es ist jedoch unklar, ob der Richter in Erwägung ziehen wird, die Anklagen gegen Bankman-Fried fallenzulassen.