Sam Bankman-Fried muss im Gefängnis bleiben
Sam Bankman-Fried, der Gründer der insolventen Kryptobörse FTX, erhält keinen Hausarrest.

Sam Bankman-Fried, der Gründer der insolventen Kryptobörse FTX, erhält keinen Hausarrest. Das hat ein Richter entschieden.
Um zu verhindern, dass er während seines Prozesses ins Gefängnis kommt, hatte FTX-Gründer Sam Bankman-Fried eine Kaution von 250 Millionen Dollar hinterlegt. Aber aufgrund neuer Anschuldigungen befahl der diensthabende Richter Lewis Kaplan, das Hausarrest von Sam Bankman-Fried aufzuheben.
Die Anwälte von Bankman-Fried legten Einspruch ein, jedoch ohne Erfolg: SBF muss im Gefängnis bleiben, bis der Prozess beginnt. Diese Entscheidung wurde gestern, am 12. September, vom Richter Kaplan gefällt, Reuters teilt mit.
Wieder ein Rückschlag für Sam Bankman-Fried
Die neue Entscheidung ist nur einer von vielen Rückschlägen für den FTX-Gründer. Nur wenige Tage zuvor plädierte sein ehemaliger Manager Ryan Salame schuldig. Richter Kaplan scheint im Laptop-Streit ebenfalls kein Erbarmen zu zeigen.
Heute könnte auch entschieden werden, ob FTX seine verbleibenden Krypto-Assets verkaufen darf. Wenn dies genehmigt wird, könnten große Mengen Solana (SOL), Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) den Markt überschwemmen und zu einer Reaktion der Altcoins führen.