SBF im Clinch mit dem Justizministerium wegen seines Laptops
Seine Anwälte hatten darum gebeten, seine Freilassung aus dem Gefängnis zu beantragen, weil seine Arbeitsbedingungen zu schlecht seien.

Seine Anwälte hatten darum gebeten, seine Freilassung aus dem Gefängnis zu beantragen, weil seine Arbeitsbedingungen zu schlecht seien. Sein Prozess beginnt im Oktober.
Sam Bankman-Fried (kurz SBF), war einst Amerikas großer Crypto-Star und Milliardär, kämpft nun vor Gericht mit der Justiz um den Zugriff auf seinen Laptop. Das meldet Coindesk.
SBF befindet sich in Brooklyn, New York, in Untersuchungshaft. Seine Verteidigung hat eine Beschwerde eingereicht, dass er aufgrund der Haftbedingungen nicht an seiner Prozessvorbereitung arbeiten kann. Er sollte daher freigelassen werden.
Der Knackpunkt: sein Laptop. Durch eine schlechte Internetverbindung und einen schwachen Akku kann er nicht gut arbeiten.
Der zuständige Richter, Lewis Kaplan, hat hierzu einen Bericht angefordert, der am Dienstag, dem 7. September 2023, eingereicht wurde.
Laut dem Bericht beträgt die Internetverbindung 34 MB und SBF hat einen Akku erhalten, der acht Stunden durchhält. Er darf werktags 11,5 Stunden am Laptop arbeiten und am Wochenende sowie an Feiertagen 7 Stunden.
Der Strafprozess gegen Sam Bankman-Fried beginnt im Oktober 2023.
Ankläger nennen den Zusammenbruch seiner Kryptobörse FTX "eins der schwersten Finanzskandale in der Geschichte der USA". Ihm drohen bis zu 115 Jahren Gefängnis.