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SEC-Behörde fordert klare Regeln für Krypto

Die Securities and Exchange Commission (SEC) muss klare Regeln formulieren, wie sie mit Krypto und digitalen Vermögenswerten umgeht.

SEC-Behörde fordert klare Regeln für Krypto

Die Securities and Exchange Commission (SEC) muss klare Regeln formulieren, wie sie mit Krypto und digitalen Vermögenswerten umgeht. Das ist zumindest, was Vorstandsmitglied Mark Uyeda gestern, am 6. November, auf einer Konferenz in London forderte.

Die US-Securities and Exchange Commission hätte proaktiv helfen können, bei der Ausgestaltung eines regelsatzes für Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte. "Leider hat die SEC nicht für diese Vorgehensweise gewählt und verfolgt stattdessen eine Fall-zu-Fall-Strategie durch Durchsetzungsmaßnahmen", sagte Uyeda in seiner Rede.

Er kritisiert den Ansatz der SEC: "Es ist schade, dass trotz der vielen Regulierungsvorschläge, die die SEC in den letzten zwei Jahren veröffentlicht hat, Kryptowährungen hier nicht darunter fielen." Damit übernimmt der Kommissar die Position vieler Marktteilnehmer, die schon lange nach mehr Klarheit in Bezug auf Krypto und digitale Vermögenswerte fragen.

In der Vergangenheit hat die SEC mehrfach Aufmerksamkeit erregt mit sogenannten Durchsetzungsmaßnahmen gegen verschiedene Kryptounternehmen. So ging die Behörde beispielsweise gegen Coinbase und Ripple vor. Im letzten Fall mit eher bescheidenem Ergebnis für die SEC. Der Vorsitzende der Securities and Exchange Commission, Gary Gensler, gilt als scharfer Kritiker der Krypto-Industrie. Nach seiner Ansicht sind ein Großteil der Coins und Tokens Wertpapiere.

Zwei Lager in der SEC

Aber es gibt zwei Lager in der Führung der SEC. Auf der einen Seite die krypto-kritische Fraktion, zu der die Demokraten Gensler, Caroline A. Crenshaw und Jaime Lizárraga gehören, und auf der anderen Seite eine pro-Krypto Fraktion bestehend aus den Republikanern Mark Uyeda und Hester Peirce.

Der House Finance Committee setzte Ende Juli einen Schritt in Richtung klarerer Regeln für Krypto, als er verschiedene Gesetzesvorschläge vorstellte, die auf die Branche abzielten.

Wegen des Haushaltskonflikts in den USA und der Absetzung des damaligen Sprechers des Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, wurde das Projekt zunächst auf Eis gelegt. Mehr hier: Wie das Drama im US-Haus der Repräsentantencryptoregulierung ins Stocken gerät

Die Republikaner haben nun einen neuen Vorsitzenden: Mike Johnson. Im Bereich Krypto ist es noch immer ein unbeschriebenes Blatt. Es ist gut möglich, dass Regulierung in den USA neues Momentum erhält und die SEC unter Druck setzt.


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