SEC weist Coinbase ab
Ende April rief Coinbase zu mehr Klarheit bei der Kryptoregulierung auf.

Ende April rief Coinbase zu mehr Klarheit bei der Kryptoregulierung auf. Laut Gary Gensler und der SEC reichen die bestehenden Regeln jedoch aus.
Die SEC hat sich geweigert, auf die Forderung von Coinbase nach klarerer Kryptoregulierung einzugehen. Das geht aus einem Dokument hervor, das am 15. Mai eingereicht wurde.
Laut dem Dokument ist die US-Börsenaufsicht SEC nicht verpflichtet, den von Coinbase skizzierten Forderungen nachzukommen. Zudem habe die Krypto-Börse in extrem kurzer Zeit eine Reihe komplexer Reformen und Regularien gefordert, heißt es in der SEC-Mitteilung. Die Aufsichtsbehörde argumentierte weiter, dass neue Regeln nicht nötig seien, weil digitale Vermögenswerte als Wertpapiere gelten.
Im Wortlaut heißt es: "Coinbases Präferenz für beschleunigte oder andere regulatorische Schritte durch die Kommission verschafft ihr keinen Anspruch auf außergewöhnliche Erleuchtung dieses Honigs. Der Antrag muss abgelehnt werden."
Nach Aussagen von SEC-Chef Gary Gensler existieren bereits kryptorechtliche Regeln, die ausreichend sind, so berichtete er auf der Financial Markets Conference. Laut Coinbase- CLO Paul Grewal ist dort weiterhin View post on X. "Die SEC sagte dem Gericht, dass Rulemaking Jahre dauern könne und dass sie keine Eile hätten", fügte er hinzu.
Letzten Monat erteilte die SEC Coinbase eine "Wells Notice". Die Mitteilung ist meist einer der letzten Schritte, bevor die Aufsichtsbehörde formell Anklage erhebt. Wegen der aggressiven Regulierungspolitik der SEC und Gary Gensler warnen Experten vor einem Abwanderung der Kryptowährungsindustrie in die USA.
Gary Gensler ist deutlich kein Befürworter von Kryptowährungen. Er nannte zu Beginn dieses Jahres alle Kryptowährungen als Wertpapiere, machte aber eine Ausnahme für Bitcoin. Damit würden fast alle Kryptowährungen unter die US-Bundesgesetze fallen.