Sequoia Capital senkt Krypto-Investitionen um 65 Prozent
Sequoia Capital senkt das Volumen seines eigenen Krypto-Fonds um 65 Prozent.

Sequoia Capital senkt das Volumen seines eigenen Krypto-Fonds um 65 Prozent. Das Unternehmen will sich künftig stärker auf Start-ups konzentrieren.
Laut einem Bericht der Wall Street Journal senkt der VC-Riese das Volumen seines Fonds von 585 auf 200 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen informierte Investoren bereits im März über die Entscheidung. Sequoia will besser auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren können.
Die Sparmaßnahmen gehen auch mit einer Veränderung der Strategie einher. Anstelle großer, etablierter Unternehmen will der Fonds sich nun stärker auf Start-ups in einem frühen Stadium ausrichten.
Beobachter sehen ebenfalls eine Kapitalherabsetzung als Motiv für die Reduzierung des Investitionsvolumens. Dadurch könnten mehr Investoren an Sequoias Fondsangeboten teilnehmen. Das Unternehmen gilt als einer der größten Risikokapitalgeber in der Tech- und Kryptoszene. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Investmentunternehmen einen der größten Fehlschläge in seiner Geschichte durch den Untergang von mit dem Untergang von FTX. Dabei verlor Sequoia 214 Millionen US-Dollar.