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Shaquille O’Neal erreicht Vergleich mit FTX-Opfern

Basketballlegende Shaquille O’Neal hat eine Einigung in einem Rechtsstreit erzielt, der aus seiner Beteiligung am FTX-Skandal resultierte.

Shaquille O’Neal erreicht Vergleich mit FTX-Opfern

Basketballlegende Shaquille O’Neal hat eine Schikking getroffen in einem Rechtsstreit, der aus seiner Beteiligung am FTX-Schandaal entstanden ist. Das geht aus neuen Gerichtsunterlagen hervor.

In der Sammelklage wird O’Neal vorgeworfen, aktiv an der Förderung und dem Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren der Kryptobörse FTX beteiligt gewesen zu sein, bevor die Plattform 2022 einstürzte. O’Neal erschien seinerzeit in einem Werbespot, in dem er erklärte, er sei bei FTX „all in“, eine Aussage, die er später dadurch relativierte, dass er sagte, er verstehe nichts von Krypto.

Die Kläger, Opfer des FTX-Crashs, fordern insgesamt bis zu 21 Milliarden Dollar Schadensersatz von O’Neal und anderen Beteiligten, darunter Promoteren, ehemalige Führungskräfte und Insider der Kryptoplattform.

Laut Gerichtsunterlagen haben sich beide Parteien nun auf eine Einigung geeinigt. Demnächst wird dem Richter ein formeller Antrag auf Genehmigung vorgelegt. Die Bedingungen der Einigung bleiben vorerst vertraulich.

Shaquille O’Neal ist nicht der einzige Prominente, der nach dem Fall FTX rechtlich unter Druck geraten ist. Auch NFL-Superstar Tom Brady, Tennisikone Naomi Osaka und Geschäftsmann Kevin O’Leary, bekannt aus der TV-Show Shark Tank, wurden wegen ihrer Verbindungen zur Plattform angeklagt.

Der Untergang von FTX gilt als einer der größten Finanzskandale der modernen Geschichte. Schätzungen zufolge verschwanden zwischen 8 und 10 Milliarden Dollar Kundengelder.

Gründer Sam Bankman-Fried, kurz SBF, pflegte in den Hochzeiten seines Krypto-Imperiums enge Beziehungen zu prominenten Amerikanern und spielte eine bedeutende Rolle in der US-Politik. Er war einer der größten Spender der Demokratischen Partei und war regelmäßig im Weißen Haus zu Gast. Das Logo seines Unternehmens zierte zudem das Stadion des NBA-Teams Miami Heat, für das O’Neal vier Saisons spielte.


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