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SpaceXAI- und Starlink-Hack befeuert SCATMAN-Rug-Pull

Laut Lookonchain nutzte ein Hacker die X-Accounts von SpaceXAI und Starlink, um SCATMAN zu bewerben, und verkaufte danach Ethereum im Wert von fast 125.000 $.

SpaceXAI- und Starlink-Hack befeuert SCATMAN-Rug-Pull

Wichtigste Erkenntnisse

  • Laut Lookonchain soll ein Hacker übernommene X-Accounts von SpaceXAI und Starlink genutzt haben, um SCATMAN zu bewerben.
  • Der Angreifer verkaufte nach Angaben des Trackers über zwei Wallets Ethereum im Wert von fast 125.000 $.
  • Der Fall folgt einem bekannten Muster, bei dem gehackte Accounts für einen Rug Pull missbraucht werden.

Nach Angaben des On-Chain-Trackers Lookonchain hat ein Hacker die Meme Coin SCATMAN beworben, nachdem er offenbar die X-Accounts von SpaceXAI und Starlink übernommen hatte. Der Angriff brachte insgesamt fast 125.000 $ (109.400 €) in Ethereum ein. Die entsprechenden Beiträge waren später auf beiden Accounts nicht mehr zu sehen.

Wie der Angriff ablief

Lookonchain zufolge mintete der Angreifer zunächst 10 Billionen SCATMAN und verkaufte den gesamten Bestand anschließend für 59 ETH. Das entspricht rund 108.000 $ (94.500 €). Eine zweite Wallet, die dem selben Täter zugerechnet wird, stieß zudem weitere 59,28 Millionen SCATMAN-Token für 14,7 ETH ab, also für etwa 27.000 $ (23.600 €).

Zusammen kamen die beiden Wallets damit auf fast 125.000 $ (109.400 €) in ETH. Der Tracker ordnete die Adressen 0xfee50d4ce48f2d05f520ce04c875647e4870a8ba und 0xdd9f6d3e16ebda7f35cb694ceadb50af3eebba89 demselben Angreifer zu. BeInCrypto konnte die Angaben nicht unabhängig überprüfen und teilte mit, dass SpaceX um eine Stellungnahme gebeten wurde.

Warum dieses Muster immer wieder auftaucht

Der Vorfall reiht sich in ein bekanntes Muster am Kryptomarkt ein: Ein gehackter oder übernommener Account wird genutzt, um einem betrügerischen Token kurzfristig Glaubwürdigkeit zu verschaffen, bevor der Täter verkauft. In diesem Fall ist das besonders brisant, weil SpaceXAI erst im Mai 2026 als Tochter von SpaceX gestartet wurde und sich auf künstliche Intelligenz und Social-Media-Plattformen konzentriert.

Auch in der Vergangenheit wurden bereits andere große Accounts missbraucht, um Fake-Token zu bewerben, darunter Profile von Unternehmen wie Mandiant, Netgear und Hyundai. Solche Fälle zeigen, wie schnell ein vertrauter Markenname in sozialen Medien als Hebel für einen Rug Pull eingesetzt werden kann.

Relevanz für Krypto-Follower

Für europäische Krypto-Follower ist das vor allem deshalb relevant, weil es zeigt, wie rasch ein Token über soziale Medien an Aufmerksamkeit gewinnen kann, noch bevor es eine echte Marktvalidierung gibt. Zugleich macht der Fall deutlich, dass Kontosicherheit und Verifizierung auf Plattformen wie X ein wichtiger Teil des breiteren Security-Risikos rund um Krypto und Meme Coins sind.

Der Vorfall ist damit nicht nur eine weitere Geschichte über einen einzelnen Scam, sondern auch ein Beispiel dafür, wie Vertrauen in sozialen Medien direkt in der Kryptobranche ausgenutzt werden kann. Ein ähnliches Muster zeigte sich auch bei einem Fake-Airdrop auf X, bei dem schon ein einziger Klick ausgereicht haben soll, um Geld abzuziehen.


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