Einstweilige Verfügung gegen Josip Heits dubioses Kryptoprojekt GS Partners
In den Vereinigten Staaten wurde eine gerichtliche Anordnung gegen das Kryptoprojekt GS Partners des deutschen Unternehmers Josip Heit erlassen.

In den Vereinigten Staaten wurde eine gerichtliche Anordnung gegen das Kryptoprojekt GS Partners des deutschen Unternehmers Josip Heit beantragt. Die Anschuldigung: Betrug.
Die Texas Securities and Exchange Commission hateine gerichtliche Anordnung angekündigt gegen GS Partners, Eigentümer ist der deutsche Unternehmer Josip Heit, um ein Ende zu machen an einem laufenden internationalen Investitionsplan, der dem Publikum unmittelbare und irreparable Schäden zufügen würde. Kanadische Aufsichtsbehörden waren ebenfalls an der Untersuchung beteiligt.
Beschuldigungen gegen mehrere High-Tech-Produkte
"Die Beschwerde beschuldigt GSB Gold Standard Bank LTD, GS Partners und weitere Mitglieder der GSB Group, der Bereitstellung zahlreicher High-Tech-Produkte, darunter betrügerische Zertifikate, die an digitale Vermögenswerte gekoppelt sind, Investitionen in einen Staking-Pool in einer eigenen Metaverse, und einen Token, der angeblich für Belohnungen verwendet werden konnte, die in echtes Gold umgewandelt werden konnten," heißt es. Darüber hinaus soll(en) GS Partners angeblich nicht in der Lage gewesen sein, $175 Millionen durch den Verkauf von Kryptowährungen zu sammeln, die Eigentum an einem Wolkenkratzer repräsentierten, was zu erheblichen Verlusten für Anleger führte, die die zugrunde liegenden Vermögenswerte kauften und hielten.
Laut diesen Informationen wurden die Produkte von GS Partners beworben "durch ein Multi-Level-Marketing-System, das großzügige Provisionen aus gleich sieben verschiedenen Quellen zahlte". Weiterhin soll GS Partners zahlreiche Social-Media-Konten und Videokonferenzen genutzt haben, um die Investitionen und Aktivitäten der GSB Group zu bewerben. PR-Unterstützung wurde auch von Athleten wie Boxer Floyd Mayweather und Fußballer Roberto Carlos erhalten.
Irreführung durch Änderungen der Bedingungen
Laut Enforcement Director Joe Rotunda wurden Anleger auch durch Änderungen der Vertragsbedingungen getäuscht: "Sie beschreibt eine Situation, in der Anleger mit der Vorstellung ins Bett gingen, dass ihre Vermögenswerte sicher sind und die Gewinne liquide sind, um dann aufzuwachen und von Verlusten, Einschränkungen und erhöhten Gebühren zu hören. Das ist nicht nur eine rote Flagge, es ist eine große, klare, schamlose rote Flagge."
Nach Behörde ist GS Partners Teil des Unternehmenskonglomerats GSB Group, "eine Familie von Unternehmen, die angeblich mit der GSB Gold Standard Corporation AG verbunden ist, einem in Deutschland tätigen Unternehmen". Es wird auch auf das G999-Projekt verwiesen, das ebenfalls von Josip Heit verwaltet wird, "ein digitales Asset und Blockchain gekoppelt an Smartphone-Anwendungen in der Apple App Store und Google Play Store".
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