Die SEC wird FTX-Auszahlungen blockieren
Seit dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 warten Gläubiger auf eine Entschädigung.

Seit dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 warten Gläubiger auf eine Entschädigung. Potenzielle Rückzahlungen in Stablecoins könnten nun von der SEC blockiert werden.
Wenn der FTX-Treuhänder seinen Gläubigern eine Entschädigung in Stablecoins auszahlt, könnte die US-Börsenaufsicht SEC Einwände erheben. Dies geht aus einem Brief vom 30. August an das US-Insolvenzgericht in Delaware hervor.
Ob eine Rückzahlung in Stablecoins technisch legal ist, will man das Recht behalten, diese mögliche Entscheidung anzufechten.
Im November 2022 kollabierte das von Sam Bankman-Fried gegründete Krypto-Imperium, was zu Schäden von mehr als zehn Milliarden US-Dollar für die Kunden führte. Laut dem neuesten Liquidationsplan will FTX die Gläubiger mit Zahlungen in Stablecoins entschädigen.
"Die SEC nimmt keine Stellung zur Rechtmäßigkeit der im Plan beschriebenen Transaktionen gemäß dem Bundeswertpapierrecht und behält sich das Recht vor, Transaktionen mit Krypto-Assets anzufechten", so die Aufsichtsbehörde.
Der Grund für diese Warnung liegt in der Haltung der SEC gegenüber Stablecoins. Laut dem Leiter der Forschung bei Galaxy Digital betrachtet die amerikanische Börsenaufsicht Stablecoins als sogenannte Wertpapiere.
Paul Grewal, Chief Legal Officer bei Coinbase, hat ebenfalls View post on X. “Warum der Markt Klarheit schaffen sollte, wenn Drohungen und Verleumdungen ausreichen? Investoren, Verbraucher und Märkte verdienen mehr,” so Grewal.